Demnach sollen die drei Versorgungsbereiche - vertragsärztlicher Notdienst, Notaufnahmen der Krankenhäuser und Rettungsdienste besser aufeinander abgestimmt werden.
So soll die Rufnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung ausgebaut werden und in ausgewählten Krankenhäusern sollen Integrierte Notfallzentren mit Öffnungszeiten rund um die Uhr entstehen. Diese Maßnahmen sollen in den nächsten fünf Jahren aus dem Sondervermögen des Bundes mit 225 Millionen Euro gefördert werden.
Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin, Busch, unterstützt die Reform
. Es sei wichtig, dass damit Klarheit über Zuständigkeiten geschaffen werde, sagte er im Deutschlandfunk. Dadurch könne der Einsatz von Ressourcen besser gesteuert werden, was am Ende auch der Patientenversorgung zugute komme.
Hintergrund der seit langem geplanten Reform sind unter anderem überlastete Notaufnahmen in Krankenhäusern, lange Wartezeiten für Patienten sowie überflüssige Fahrten und Streit über die Finanzierung von Rettungsdiensten.
Mehrere Rettungsorganisationen kritisieren den Gesetzentwurf und befürchten durch die Reform eine Unterfinanzierung sowie ein fehlendes Mitspracherecht.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
