Neben fehlenden Lademöglichkeiten sei der hohe Anschaffungspreis ein Grund, warum Verbraucher zögerten. Handwerkspräsident Dittrich sprach sich ebenfalls für eine geringere Stromsteuer aus, ebenso wie für eine Senkung der Lohnnebenkosten. Er sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Regierung dürfe sich aber nicht um eine Lösung der strukturellen Probleme herumdrücken.
Mit Blick auf mögliche Entlastungen für Verbraucher fordert die SPD einen Preisdeckel, der vom Bundeswirtschaftsministerium umgesetzt werden müsste. Bundeswirtschaftsministerin Reiche (CDU) hat sich aber dagegen ausgesprochen. Sie plädiert dafür, die Spritpreise per Steuerrabatt zu senken. Zudem schlägt sie Direktzahlungen an Geringverdiener vor.
Finanzminister Klingbeil setzt sich für eine Übergewinnsteuer auf EU-Ebene ein. Der SPD-Politiker will heute bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Dublin über Maßnahmen gegen die hohen Treibstoffpreise beraten.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
