Dlf 13.03.2026
00:49 Uhr

Krieg in der Golfregion - USA haben nach eigenen Angaben rund 6.000 Ziele im Iran angegriffen


Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn etwa 6.000 Ziele angegriffen.

Krieg in der Golfregion - USA haben nach eigenen Angaben rund 6.000 Ziele im Iran angegriffen
Das teilte das für die Region zuständige US-Kommando auf der Plattform X mit. Zudem seien mehr als 90 Schiffe beschädigt oder zerstört worden, darunter zahlreiche Minenleger. 
Der Iran bestreitet, in der strategisch wichtigen Straße von Hormus Seeminen ausgelegt zu haben. Entsprechende Äußerungen von US-Präsident Trump seien falsch, sagte der iranische Vizeaußenminister Tacht-Rawantschi der Nachrichtenagentur AFP.
Der neue ​Oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, drohte mit einer längeren Schließung der Straße ‌von Hormus. In der ersten Erklärung seit seiner Ernennung nannte Chamenei die Stilllegung der Schifffahrt in der für den Ölhandel wichtigen Meerenge ein entscheidendes Druckmittel. Ferner kündigte Chamenei Vergeltung für die im Krieg getöteten Iraner an.
In einem Newsblog fassen wir weitere Entwicklungen zum Iran-Krieg und seinen Auswirkungen zusammen.
Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.