Mit vom BSW zugesagten Stimmen könnte er es ins Amt schaffen. Es wäre das erste Mal, dass die AfD einen Landtagspräsidenten stellt. Der Landesverfassungsschutz stuft die Partei als gesichert rechtsextrem ein.
Die BSW-Gründerin Wagenknecht verteidigte das Vorhaben der Fraktion in Sachsen-Anhalt, Rausch zu unterstützen. Ihre Partei beende die - Zitat - "Brandmauer-Idiotie", sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur.
Die AfD hatte bei der Landtagswahl knapp 44 Prozent der Stimmen bekommen. Ihr fehlen drei Mandate zur absoluten Mehrheit, das BSW hat fünf. Im Parlament in Magdeburg sind außerdem CDU, Linke, SPD und Grüne vertreten. Sie haben eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen.
Schwerdtner (Linke) warnt vor Landtagspräsidenten von der AfD
Vor der konstituierenden Sitzung des Landtags von Sachsen-Anhalt hat die Vorsitzende der Linkspartei, Schwerdtner, vor der Wahl eines AfD-Politikers zum Landtagspräsidenten gewarnt. Es wäre das erste Mal seit den 1930er Jahren, dass ein deutscher Landtag von einem rechtsextremistischen Politiker geleitet würde, sagte Schwerdtner im Deutschlandfunk.
Zugleich kritisierte sie,
dass Bundeskanzler Merz sich dazu nicht geäußert, hingegen eine mögliche Regierung unter der Linkspartei in Berlin als Problem bezeichnete habe.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
