Das Generalsekretariat der vatikanischen Bischofssynode hatte am Dienstag den Abschlussbericht "Die Teilhabe von Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche" veröffentlicht. Das Papier fordert zu Mut bei der Einführung von Reformen auf, mahnt aber auch zu Geduld. Die Bewegung Maria 2.0 wies darauf hin, dass es laut der Studie ein Auftrag des Heiligen Geists sei, Entscheidungen zu Veränderungen zu fällen. Keine Hast im Vollzug eines Auftrags des Heiligen Geists sei entweder Widerstand, Mutlosigkeit oder beides, kritisierte die Bewegung.
Gestern hatten sich die Laienbewegungen "Wir sind Kirche" und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) zu dem Papier geäußert. Die kfd forderte „eine schnelle Genehmigung für eine Predigterlaubnis sowie die Zulassung von Frauen zum sakramentalen Diakonat. "Wir sind Kirche" nannte es sehr enttäuschend, dass immer noch an den traditionellen männerdominierten, sakramental überhöhten Machtstrukturen festgehalten und Frauen weiterhin der Zugang zu Weihen verwehrt werde.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
