Der SPD-Politiker sagte im Deutschlandfunk, die Kritik, seine Partei setze sich zu wenig für die Arbeiterschaft ein, sei nicht neu. Man habe den Fokus bereits verschoben. Das Vertrauen von heute auf morgen zurückzugewinnen, sei jedoch schwierig, betonte Ott. Nach seiner Auffassung muss die SPD berufstätige Familien in den Mittelpunkt rücken, sowie auf starke Persönlichkeiten bei Wahlen setzen. Hier nannte der nordrhein-westfälische Oppositionspolitiker seinen Parteikollegen Schweitzer, der in Rheinland-Pfalz die Regierung anführt und bei der Landtagswahl am 22. März erneut antritt.
Mit Blick auf die Wahl des neuen Landtags in Nordrhein-Westfalen im Frühjahr 2027 kündigte Ott an, einen Fokus auf die Industrie legen zu wollen. Man müsse klarmachen, dass man den Weg in eine klimaneutrale Wirtschaft wolle. Dabei müsse den Unternehmen jedoch etwas mehr Zeit eingeräumt werden und gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass diejenigen Unterstützung erhalten, die in Standortsicherheit investieren. Ott tritt bei der Wahl für die NRW-SPD als Spitzenkandidat an.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
