Es müsse jetzt in allen Bereichen gespart werden, sagte Zander
. Es bringe nichts, nur einen Posten in Angriff zu nehmen. Dadurch bleibe das Gesamtproblem ungelöst. Es gebe zwar erste positive Entwicklungen durch das Sondervermögen des Bundes, doch dieses Wirtschaftswachstum sei schuldengetrieben. Entscheidend sei es, die Strukturen grundsätzlich zu verändern, forderte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Arbeitgeberverbände in der Metall- und Elektro-Industrie.
Angesichts der hohen Belastungen durch steigende Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowohl in der Wirtschaft als auch im öffentlichen Dienst kritisierte Zander, dass viele versicherungsfremde Leistungen wie beispielsweise die Grundsicherung über Sozialbeiträge finanziert würden und nicht aus Steuern. Eine Reform in diesem Bereich könnte für eine Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen sorgen. Der Bundesfinanzminister dürfe sie aber nicht über Schulden finanzieren, sondern müsse das durch Einsparungen erreichen.
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Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
