Das Informationsministerium in Caracas erklärte, dass mehr als 3.340 Menschen ums Leben gekommen seien. Die Behörden gehen von mehr als 16.700 Verletzten aus. Am 24. Juni hatten gleich zwei verheerende Erdbeben das Land erschüttert. Besonders schwer getroffen wurden der Bundesstaat La Guaira und die gleichnamige Küstenstadt. Derweil wies Übergangspräsidentin Rodriguez Kritik an den Rettungsarbeiten zurück. Sie habe sofort Einsatzkräfte und eine Notfalleinheit des Militärs entsandt. Überlebende und Hilfsorganisationen hatten den Behörden Schwerfälligkeit und Ineffizienz vorgeworfen.
So fehle schweres Gerät zur Trümmerbeseitigung, weshalb die Rettungsarbeiten maßgeblich von Zivilisten und ausländischen Helfern getragen würden.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
