Dlf 03.09.2026
06:30 Uhr

UNO-Wetterorganisation warnt - Extremer El Niño lässt Wetterkrisen 2027 befürchten


Die Vereinten Nationen haben vor den weltweiten Folgen des Klimaphänomens El Niño gewarnt.

UNO-Wetterorganisation warnt - Extremer El Niño lässt Wetterkrisen 2027 befürchten
Die Weltwetterorganisation der UNO verwies auf Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze. In den kommenden Monaten könne es erhebliche Schwankungen der Niederschlags- und Temperaturmuster geben, teilte die WMO in Genf mit. Deshalb seien die Frühwarnsysteme verstärkt worden, wie nie zuvor in der Geschichte der Organisation. WMO-Generalsekretärin Saulo sagte, das Ereignis habe das Potenzial, Gesellschaften und Volkswirtschaften auf der ganzen Welt einen massiven Schlag zu versetzen. UNO-Generalsekretär Guterres erklärte, es gelte, einen Wettlauf mit den wachsenden Risiken zu gewinnen.
Ein El Niño tritt typischerweise alle zwei bis sieben Jahre im Zusammenhang mit einer Erwärmung der Meeresoberfläche im Pazifik auf und sorgt für Störungen von globalen Wettermustern.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.