Dlf 12.08.2026
09:29 Uhr

Vereinte Nationen - Zahl der Toten nach Erdbeben in Kolumbien steigt weiter


Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens in Kolumbien ist nach UNO-Angaben auf mehr als 220 gestiegen. Etwa 2.600 Menschen seien verletzt worden, teilte das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten mit.

Vereinte Nationen - Zahl der Toten nach Erdbeben in Kolumbien steigt weiter
Aus den Städten Pereira und Cali wurden den örtlichen Behörden die meisten Todesfälle gemeldet. Zudem sind Tausende obdachlos, da ihre Häuser zerstört sind. Der Projektkoordinator der Hilfsorganisation Caritas International in Kolumbien, Brenner, sagte im Deutschlandfunk, das Ausmaß der Schäden sei erst langsam abzusehen, da das betroffene Gebiet sehr groß sei. In manchen Regionen sei die Stromversorgung unterbrochen und die Telekommunikation schwierig. Auch Krankenhäuser seien zerstört worden. Die Regierung habe in Zusammenarbeit mit Rettungskräften Kommandozentren errichtet und auch die Zivilgesellschaft helfe bei der Suche nach Überlebenden. Die Solidarität innerhalb der Bevölkerung sei "riesig groß", betonte Brenner.
Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte am Montag viele Regionen des südamerikanischen Landes erschüttert.
Diese Nachricht wurde am 12.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.