FAZ 05.08.2026
06:50 Uhr

(+) Bitkom-Index: Deutschland fällt im EU-Digitalranking auf Rang 17 zurück


Die Punktzahl steigt, die Platzierung sinkt: Im europäischen Digitalvergleich rutscht Deutschland um drei Ränge ab. Der Rückstand entsteht dort, wo Netze gebaut, aber nicht gebucht werden, und in einer Verwaltung, die schneller aufholt, als es die Rangliste erkennen lässt.

(+) Bitkom-Index: Deutschland fällt im EU-Digitalranking auf Rang 17 zurück

Deutschland kommt bei der Digitalisierung voran und verliert im europäischen Vergleich trotzdem an Boden. Der neue Bitkom-DESI-Index 2026 weist für Deutschland 51,1 Punkte aus, einen Punkt mehr als im Vorjahr. Das reicht nur noch für Rang 17 unter den 27 Mitgliedstaaten, nach Rang 14 im Vorjahr und Rang 13 im letzten von der EU-Kommission selbst berechneten DESI des Jahres 2022. Dänemark führt das Feld vor Finnland, den Niederlanden und Malta an. Am unteren Ende stehen Rumänien, Bulgarien und die Slowakei.

Immer mehr Neuntklässler erfüllen die Mindestanforderungen in Mathematik und Naturwissenschaften nicht. Auch an Gymnasien. Das zeigt der IQB-Bildungstrend.

Der demographische Wandel trifft einige Regionen Europas schon jetzt hart. Die Folgen zeigen sich dabei allen voran in wirtschaftlich rückständigen Regionen. In Deutschland hat es Sachsen-Anhalt besonders schwer.

Auch mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall unterscheiden sich nicht nur die Häuserpreise im einst zweigeteilten Deutschland deutlich. Auch die Eigentumsverhältnisse sind sehr verschieden.

Redakteur für Newsletter und Verticals.

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