FAZ 28.07.2026
18:24 Uhr

(+) Einspruch Exklusiv: Wenn die KI schreibt, muss das künftig jeder sehen


Am 2. August treten Kennzeichnungspflichten der Europäischen KI-Verordnung in Kraft. Wer KI-generierte Bilder, Videos oder Texte veröffentlicht, muss das künftig unmissverständlich ausweisen – oder riskiert empfindliche Strafen. Was Unternehmen jetzt wissen müssen.

(+) Einspruch Exklusiv: Wenn die KI schreibt, muss das künftig jeder sehen

Wer künftig Inhalte veröffentlicht, die mittels Künstlicher Intelligenz generiert oder maßgeblich bearbeitet wurden, muss dies unter bestimmten Voraussetzungen für den Endverbraucher klar ersichtlich kennzeichnen. Die Europäische Union zielt mit dieser Maßnahme darauf ab, die Authentizität von Informationen im digitalen Raum zu stärken und Verbraucher vor potenzieller Täuschung zu schützen. Bei Zuwiderhandlungen sieht der Gesetzgeber empfindliche Sanktionen sowie ein erhöhtes Risiko für wettbewerbsrechtliche Abmahnungen vor.

Nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin fordern Politiker schärfere Gesetze für „Gefährder“. Der Begriff lässt Juristen aufhorchen.

500 Milliarden Euro sollen Deutschlands Infrastruktur modernisieren. Ob die Mittel verfassungskonform eingesetzt werden, entscheidet sich auch an zentralen Begriffen, die das Gesetz selbst nur unzureichend definiert.

Behinderung, Alter, Herkunft, sexuelle Identität: Wie divers sind deutsche Unternehmen wirklich? Die Zahlen zeigen, dass es in fast allen Bereichen erheblichen Nachholbedarf gibt.

Schlagworte: