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10.03.2026
07:45 Uhr
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Das ETF-Depot war lange eine provisionsfreie Zone. Nun wollen die Neobroker nach F.A.Z.-Recherchen an den Gebühren der ETF-Anbieter mitverdienen. Was das für Ihr Depot bedeutet.

Die günstigen Neobanken machen Druck auf die ETF-Anbieter. Sie wollen nach Recherchen der F.A.Z. an den Gebühren beteiligt werden, die Kunden den ETF-Häusern zahlen. Bislang verzichten börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds, ETF) darauf, an ihre Vertriebsstellen, zu denen die Neobroker gehören, sogenannte Bestandsprovisionen zu zahlen. Das ist neben den ohnedies geringen Gebühren, der börsentäglichen Handelbarkeit und ihrer Einfachheit und Transparenz bislang ein Faktor ihres Erfolgs.
Mit dem Riesen Blackrock muss binnen kurzer Zeit schon der dritte Fondsanbieter auf hohe Rückzahlungswünsche der Anleger reagieren. Das war schon einmal ein Warnzeichen für die Finanzmärkte.
Skandale einzelner Institute belasten die Genossenschaftsbanken insgesamt. Der Verband will mit Reformen gegensteuern, aber das braucht Zeit. Auch der geplante Wertekodex wird nur ein stumpfes Schwert werden.
Ulrich Stephan, den Chefanlagestrategen der Deutschen Bank für Privat- und Firmenkunden, spricht über die angespannte Lage an den Märkten durch den Irankireg – und worauf Anleger nun achten sollten.
Redakteurin in der Wirtschaft.
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