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05.06.2026
14:34 Uhr
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Marilyn Monroe wurde lange als Opfer manipulativer Männer dargestellt. Eine Ausstellung in London zeigt, dass sie viel mehr war und viel mehr konnte.

Fotografen sind normalerweise wortkarg. Das Einfangen und den Ausdruck von Gefühlen überlassen sie der Kamera. Dahinter bleiben sie schweigsam, lauernd, distanziert. Sie sind Jäger und Sammler, keine Poeten. Doch wenn Marilyn Monroe vor ihre Linse trat, schien es um die Contenance der Profis geschehen.
ChatGPT macht Hausarbeiten glatter, aber nicht automatisch besser. Eine Professorin erklärt, warum studentische Eigenleistung unter KI-Bedingungen sichtbar bleibt – und warum Lehrende künftig genauer prüfen müssen.
Der Meister der Montage wird selbst zum Gegenstand eines solchen Kunstwerks: Gusel Jachinas Roman über das Genie Sergej Eisenstein.
Die Wiener Kammeroper zeigt zwei kurzweilige Einakter von Bohuslav Martinů und Mieczysław Weinberg über untreue Ehefrauen. Warum will man dieses Haus bloß schließen?