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29.07.2026
09:15 Uhr
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Ein Stechen in der Brust wird zum Herzinfarkt, Magenschmerzen zum Anzeichen für einen Tumor. Aber Hypochondrie ist mehr als übertriebene Sorge. Wie Betroffene lernen können, ihre Angst zu kontrollieren.

Da ist doch was am Hals. Nichts Schlimmes, hofft er. Aber irgendetwas muss dieses Druckgefühl ja auslösen. Der merkwürdige Druck wird stärker. Jannis Wolters tastet nach seinem Hals. Das Dumpfe bleibt, ohne dass er sagen könnte, was es ist. Wenige Stunden später muss er ständig daran denken. Ein Tumor? Wolters Gedanken rasen, seine Angst wird größer, irgendwann ist er sich sicher: Er muss sterben. Wieder einmal. Denn Jannis Wolters ist Hypochonder. Die Angst vor schwerer Krankheit, vor Tod und Scheitern begleitet den 26-Jährigen seit zwei Jahren.
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Viele Menschen leugnen vor sich selbst, dass sie an einer Alkoholsucht leiden. Es gibt einen Weg, um das Problem ernst zu nehmen – und der dauerhaft aus der Sucht führt.
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