FAZ 23.07.2026
06:50 Uhr

(+) Pekings Strategie: Der Autowelle folgt der KI-Angriff aus China


Chinas Künstliche Intelligenz erobert die Welt. Grund dafür ist der größte Talentpool der Erde – und ein fast zehn Jahre alter Masterplan.

(+) Pekings Strategie: Der Autowelle folgt der KI-Angriff aus China

Es waren bewegte Tage für Chinas KI-Welt. Das Pekinger Start-up Moonshot AI veröffentlichte ein Modell, das es mit den besten Modellen von Open AI und Anthropic aufnahm. Kurz danach legte Alibaba mit einer neuesten Version seiner Qwen-Reihe nach. Dann gab Präsident Xi Jinping auch noch die Gründung einer neuen Weltorganisation für KI-Kooperation bekannt (World Artificial Intelligence Cooperation Organization, WAICO), der sich gleich 29 Länder anschlossen. Und all das, während in Shanghai die Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz lief (World Artificial Intelligence Conference). Es wirkte wie eine konzertierte Aktion.

China greift Europas Wirtschaft sehr gezielt und sehr aggressiv an. In Deutschland will man nun umdenken.

Immer mehr Bundesländer ermöglichen 2G. 40 Prozent der Wähler sind noch unentschlossen. Und das Kapitol wird wieder eingezäunt. Der F.A.Z.-Newsletter.

China und die EU drehen weiter an der handelspolitischen Eskalationsschraube. Überrollt von der Exportwelle der Volksrepublik suchen die Europäer nach Antworten. Bei nächtlichen Beratungen auf dem EU-Gipfel ging es darum, ob künftig eine härtere Linie nötig ist.

Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

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