FAZ 18.09.2026
06:34 Uhr

(+) Wettbewerbsnachteil: Europa ist auf die rasante KI-Entwicklung nicht vorbereitet


Künstliche Intelligenz könnte schon bald einen gesellschaftlichen und ökonomischen Bruch einleiten, der die industrielle Revolution übertrifft. Vier Vorschläge, wie sich Deutschland dafür rüsten sollte.

(+) Wettbewerbsnachteil: Europa ist auf die rasante KI-Entwicklung nicht vorbereitet

Noch vor wenigen Jahren konnten KI-Systeme kaum verlässlich bis zehn zählen. Heute lösen sie offene Forschungsprobleme in Mathematik, schreiben mehrheitlich den Programmcode in führenden KI-Unternehmen und kapern mitunter fremde Internetseiten oder hacken sich in andere Unternehmen. Wenn Rechenleistung, Investitionen und KI-Fähigkeiten weiter exponentiell wachsen, könnten KI-Unternehmen in den nächsten Jahren, möglicherweise noch vor Ende dieser Legislatur, ‚transformative KI‘ entwickeln. Damit sind KI-Systeme gemeint, die die Gesellschaft in allen Bereichen schneller und tiefgreifender verändern als jede frühere Technologie in der Geschichte der Menschheit.

Frances Haugen wurde als Facebook-Whistleblowerin bekannt, jetzt kommt ihre Geschichte in die Kinos. Sie spricht über Trumps „beängstigende“ KI-Politik und Mängel an Metas milliardenschwerem Vergleich in den USA.

KI-Entwickler warnen davor, dass ihre Schöpfung die Menschheit vernichten kann. Nun verlangen sogar die Chefs von Open AI und Anthropic öffentlich, die Forschung zu bremsen – und Elon Musk stimmt ihnen zu. Wie ernst muss man die Sorgen nehmen?

15 Jahre an der Spitze und immer noch topfit: Thomas Rabe segelt hart am Wind, aber der Mast ist nicht gebrochen. Auch die Künstliche Intelligenz werde keinen Schiffbruch erleiden – unter Bedingungen.

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