FAZ 25.09.2026
12:33 Uhr

(+) ddr-literatur: Nehmt die Literatur und macht euch widerständig


Vor fünfzig Jahren erschien „Die wunderbaren Jahre“ von Reiner Kunze. Er erzählt vom Leben in der DDR und kritisiert den sozialistischen Staat. Nun werden die Hintergründe des Buches im Archiv des Autors aufgearbeitet.

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N. ist frech. Ein unüberlegter Kommentar bricht ihm das Genick. Von diesem Schüler müsse man sich trennen, verkündet der Offizier der Nationalen Volksarmee beim Fahnenappell. Der Elftklässler wird aus der Freien Deutschen Jugend ausgeschlossen, seine Zukunft hat er damit verspielt.

Ein neuer Impressionismus: Thilo Krauses Roman „Jetzt, wo du ein Held bist“ erzählt atmosphärisch und unaufdringlich von Elb-Träumerei, entfremdeten Eltern und einem ungewöhnlichen Freund.

Die französische Erfolgsautorin Karine Tuil rührt in „Die Liebeshungrigen“ viele aktuelle Themen zusammen. Der Protagonist ist eine Mischung aus realen Ex-Präsidenten – aber das Buch angeblich kein Schlüsselroman.

In ihrem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Orca“ beschreibt Franziska Gänsler eine Gruppe von Klimaaktivisten aus den Augen einer Randfigur. Wie weit geht man, um seine Ziele durchzusetzen? Und welche Motive sind dabei im Spiel?

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