FAZ 05.06.2026
15:55 Uhr

Das Beste lesen mit FAZ+: Das Schicksal von VW und die größten Fitness-Irrtümer


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Das Beste lesen mit FAZ+: Das Schicksal von VW und die größten Fitness-Irrtümer

Liebe Leserin, lieber Leser, wer wissen will, wie es um Volkswagen steht, erhält derzeit Antworten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Hört man sich am Tor Ost in Wolfsburg oder in den Traditionskneipen rund um das Werk um, trifft man auf Frust und Existenzangst. „Früher waren wir mal stolz, hier zu arbeiten“, sagen Mitarbeiter. Heute fühle man sich oft wie eine Nummer. In der Führungsetage um Vorstandschef Oliver Blume klingt das völlig anders. Dort spricht man von einem „Jahr des Fortschritts“ und beteuert, man habe stabilen Boden unter den Füßen. Diese Diskrepanz ist nicht nur für Europas größten Autohersteller von Bedeutung, sondern für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wenn VW strauchelt, wackeln wirtschaftlich Regionen und Tausende Arbeitsplätze. Wie es zu dieser bedrohlichen Lage kam, beleuchtet unser sechsteiliger Serienpodcast „Die VW-Story – Eine Legende kämpft ums Überleben“. Von der Krisenbewältigung eines Autokonzerns zur Fitness des eigenen Körpers: Viele treibt die Frage um, wie man sich im Alltag richtig fit hält. Doch was ist dran an den hartnäckigsten Trainingsmythen? Setzt die Fettverbrennung wirklich erst nach exakt 30 Minuten ein? Braucht man nach einem guten Training unbedingt Muskelkater? Und reicht es aus, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu pendeln? Unsere Autoren Josephine Bewerunge und Michael Wittershagen haben bei Sportmedizinern und Ernährungsexperten nachgefragt. Die Antworten räumen mit Fehlannahmen auf. So ist Joggen nicht per se schlecht für die Gelenke – im Gegenteil: Wer richtig läuft, stärkt Knochen und Sehnen. Auch das Sixpack entsteht weniger durch endloses Bauchmuskeltraining auf der Matte, sondern vor allem durch die richtige Ernährung in der Küche. Ein Text für alle, die ihr Training – ob als Anfänger oder Ambitionierte – gesünder und effektiver gestalten wollen. Um eine andere Basisarbeit geht es in unserer dritten Leseempfehlung. Swantje Dietrich, Schulleiterin einer Integrierten Gesamtschule in Wiesbaden, erreicht auf Instagram Hunderttausende Menschen. Ihr Geheimnis? Sie wagt den Perspektivwechsel und blickt aus der Sicht der Schüler auf das Bildungssystem. Im Gespräch mit Lucia Schmidt erläutert die Bildungsoptimistin, warum sogenannte Kopfnoten für Arbeits- und Sozialverhalten aus ihrer Sicht oft soziale Ungerechtigkeiten zementieren. Wenn ein Kind zu spät komme, weil es morgens noch die kleine Schwester versorgen musste, oder im Unterricht aggressiv reagiere, weil es Krieg und Flucht verarbeiten muss, helfe eine schlechte Note nicht weiter. Dietrich plädiert stattdessen für Beziehungsarbeit, psychologisches Verständnis und eine Schule, die Demokratie im Alltag erlebbar mache, statt nur auf reine Anpassung und das pure Funktionieren zu pochen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und viel Freude beim Hören unseres Podcasts. Wenn Sie ein FAZ+ Abo und eine konkrete Frage dazu haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an c.knop@faz.de. Herzliche Grüße Ihr Carsten KnopHerausgeberFrankfurter Allgemeine Zeitung