FAZ 25.05.2026
09:56 Uhr

Hitze und Trockenheit: Wo die Waldbrandgefahr in Hessen am höchsten ist


Steigende Temperaturen, kein Regen in Sicht: Für Hessens Wälder bedeutet das ein erhöhtes Risiko für Waldbrände. Was Hessenforst jetzt rät.

Hitze und Trockenheit: Wo die Waldbrandgefahr in Hessen am höchsten ist

Die Waldbrandgefahr in Hessen soll in den nächsten Tagen steigen. „Die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage und Wochen haben dazu beigetragen, dass für unsere Bäume ausreichend Wasser zur Verfügung steht“, teilte der Landesbetrieb Hessenforst mit. Allerdings könne sich die Lage durch ausbleibende Niederschläge und hohe Temperaturen rasch wieder verschärfen. Besonders wichtig seien deshalb ergiebige Regenfälle in den Monaten Mai und Juni. Die Waldbrandgefahr ist derzeit regional unterschiedlich. Nach Angaben von Hessenforst besteht aktuell in Nordhessen eine sehr geringe, in Mittelhessen eine geringe und in Südhessen eine mittlere Gefahr. Mit Blick auf den angekündigten Temperaturanstieg könnte sich die Situation jedoch schnell zuspitzen, so der Landesbetrieb. Für Sonntag rechneten die Experten in Nordhessen weiterhin mit geringer Gefahr, in Mittelhessen regional mit mittlerer und in Südhessen mit hoher Waldbrandgefahr. Auch zu Beginn der Woche dürfte sich die Lage weiter verschärfen: Dann wird bis auf einige Regionen Nordhessens verbreitet mittlere bis hohe Waldbrandgefahr vorhergesagt. Hessenforst ruft Waldbesucher deshalb zu besonderer Vorsicht auf. Rauchen und offenes Feuer seien im Wald und in dessen unmittelbarer Umgebung grundsätzlich verboten. Fahrzeuge dürften ausschließlich auf ausgewiesenen Parkflächen abgestellt werden – niemals über trockenem Gras oder Waldboden. Grillen sei nur auf offiziell freigegebenen Plätzen erlaubt. Offenes Feuer müsse stets beaufsichtigt und beim Verlassen vollständig gelöscht werden. Zudem sollten Waldbesucher auf mögliche Anzeichen eines Waldbrandes wie Rauchsäulen achten und im Verdachtsfall umgehend die Feuerwehr informieren.