FAZ 05.08.2026
11:29 Uhr

Im Hintergrund hing ihre Wäsche: Politikerin aus Neuseeland nimmt aus dem Badezimmer an Videokonferenz teil


In Neuseeland nimmt die Kommunalpolitikerin Jo Galer bei einer Videokonferenz aus ihrem Badezimmer teil. Auf Nachfrage lässt sie sich nicht irritieren und spricht einfach weiter. Im Netz sorgt der Clip für Lacher.

Im Hintergrund hing ihre Wäsche: Politikerin aus Neuseeland nimmt aus dem Badezimmer an Videokonferenz teil

Eine neuseeländische Kommunalpolitikerin hat für landesweites Aufsehen gesorgt, weil sie aus ihrem Badezimmer an einer wichtigen Videokonferenz teilnahm. Als sich Jo Galer in eine Sitzung des Stadtrats von Dunedin zuschaltete, war zunächst ein Kichern unter ihren Kollegen zu hören. „Vielleicht sollten Sie Ihre Kamera anders ausrichten“, bat Bürgermeisterin Sophie Barker. „Wir können Ihre Wäsche sehen.“ Das Video des Geschehens wurde auf Youtube veröffentlicht und sorgte umgehend für Furore. „Können Sie mich sehen?“, fragte Galer zunächst – und stellt dann fest: „Wenn Sie meine Wäsche sehen, können Sie mich sehen.“ Während eines Redebeitrags von Galer zur Reform der Kommunalverwaltung war plötzlich eine mysteriöse, dunkle Gestalt hinter einer Tür im Hintergrund zu sehen. „Wer war da unter der Dusche? War es ihr Freund? Hält sie jemanden als Geisel?“, fragte ein Kommentar unter dem Video. Es ist nicht das erste Mal, dass der Stadtrat von Dunedin – einer Stadt auf der neuseeländischen Südinsel – für Schlagzeilen sorgt. Im Jahr 2020 wurde der damalige Stadtrat David Benson-Pope in einer peinlichen Situation ertappt: Er nahm an einer Zoom-Konferenz teil, während er sein Büro putzte. Dabei war er mit einem Sakko bekleidet, aber zeigte seine nackten Beine.