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12.09.2026
02:26 Uhr
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Russischer Angriff auf Einkaufszentrum: Kiew meldet mindestens sieben Tote in der Stadt Pawlohrad +++ Selenskyj: Treffen mit Trump Ende September in New York +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Kiews Marine berichtet von erstem Gefecht von DrohnenbootenIm vermutlich ersten Zusammentreffen zweier Marine-Drohnen überhaupt hat das unbemannte russische Boot gegen sein ukrainisches Gegenstück nach Kiewer Darstellung den Kürzeren gezogen. Wie die ukrainische Marine auf Telegram mitteilte, habe die Aufklärung eine russische Marine-Drohne in einem nicht genannten Abschnitt des Schwarzen Meeres entdeckt. Eine daraufhin in Marsch gesetzte Marine-Drohne habe sich an das russische Boot heran manövriert und dieses mit seinem überschweren Maschinengewehr beschossen und versenkt.„Dies ist die erste Seeschlacht in der Geschichte zwischen unbemannten Booten“, schrieb die ukrainische Marine zu dem Zwischenfall. Dazu wurde ein Video veröffentlicht, das Beschuss und Zerstörung eines nicht identifizierbaren Kleinbootes zeigt.Sowohl die Ukraine als auch Russland haben in den vergangenen Monaten unbemannte Marine-Drohnen entwickelt, die zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden. Bekannt sind bisher unbemannte Sprengboote für Angriffe gegen Schiffsziele sowie Marine-Drohnen mit Sonder-Bewaffnung wie Maschinengewehren oder Raketen. Nach ukrainischer Darstellung sind auch Boote im Einsatz, die unbemannte Fluggeräte mit kurzer Reichweite direkt an die russische Küste heranbringen können.
Kreml schließt Treffen von Putin und Selenskyj bei G-20-Gipfel in Miami aus Russland schließt ein Treffen von Staatschef Wladimir Putin mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim diesjährigen G-20-Gipfel in den USA aus. „Das ist unmöglich“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Neu Delhi. Er bekräftigte Moskaus Position, dass eine solche Begegnung nur in der russischen Hauptstadt stattfinden könne: „Es gibt eine Bereitschaft, ihn (Selenskyj) in Moskau zu treffen.“Selenskyj hatte sich zuvor in einem Interview mit der Deutschen Welle zu einem Treffen mit Putin in Miami bereiterklärt. Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G-20-Gruppe inne. Im Dezember findet in Miami im Bundesstaat Florida der Gipfel der G-20-Staats- und -Regierungschefs statt.
Lawrow spricht sich für Verhandlungen aus – aber gegen FeuerpauseMoskau ist nach den Worten von Russlands Außenminister Sergej Lawrow zu Verhandlungen mit Kiew bereit, nicht aber zu einer gleichzeitigen Feuerpause in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine. Der russischen Regierung mangele es nicht an gutem Willen, sagte er nach Angaben der Staatsagentur Tass am Rande des BRICS-Gipfels in Neu Delhi. „Wir sind nach wie vor zu Verhandlungen bereit, aber für die Dauer der Verhandlungen wird die Militäroperation nicht ausgesetzt.\" Er bekräftigte Moskaus Gesprächsangebot an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Wenn er sich treffen möchte – soll er doch kommen“, sagte Lawrow. „Das ist bereits eine enorme Geste des guten Willens unsererseits.“ Die USA bemühen sich aktuell darum, die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew wieder in Gang zu bekommen. Unter anderem wird über einen Dreiergipfel von Putin und Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump spekuliert.
Selenskyj über Putin: Müssen uns treffen und Entscheidungen treffenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach eigenen Angaben zu einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin bereit, sollten beide Politiker zu einem G20-Gipfel in die USA eingeladen werden. „Wir müssen uns treffen, miteinander sprechen und Entscheidungen treffen“, sagte Selenskyj in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der Deutschen Welle. „Es geht nicht um Worte“, sagte Selenskyj in dem Interview, das am Freitag in Kanada geführt wurde. „Was ich ihm sagen werde oder was er mir sagen will, spielt keine Rolle“, sagte Selenskyj mit Blick auf Putin. „Was zählt, ist das Ergebnis.“Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G20-Gruppe inne. Im Dezember findet in Miami im Bundesstaat Florida der Gipfel der G20-Staats- und Regierungschefs statt. US-Präsident Donald Trump hatte im April gesagt, eine Teilnahme Russlands wäre „wahrscheinlich sehr hilfreich“. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar 2022 haben sich Putin und Selenskyj nicht persönlich getroffen.
Ukraine greift Rüstungsfabrik in Russland anDie Ukraine hat nach eigenen Angaben eine Fabrik im Wolgagebiet Samara angegriffen. Auf dem Gelände des Betriebs in Toljatti sei ein Brand festgestellt worden, teilte der Generalstab in Kiew mit. Das Unternehmen sei unter anderem spezialisiert auf die Herstellung synthetischer Kautschuke, was wichtig für die Nutzung von taktischen und ballistischen Raketen sei, hieß es zur Begründung.Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb am frühen Morgen bei Telegram lediglich von einem großen ukrainischen Drohnenangriff. Der Bürgermeister der Stadt Toljatti, Ilja Suchich, teilte mit, dass ein Mensch infolge eines massiven Angriffs auf die Stadt ins Krankenhaus gebracht worden sei. Einige mehrstöckige Wohnhäuser seien beschädigt worden.In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die eine große Rauchwolke in Toljatti zeigen sollen.
Mehrere Tote nach russischen Angriffen in der UkraineBei russischen Angriffen sind in der Nacht mindestens vier Menschen in der Ukraine getötet worden. In Saporischschja kamen nach Behördenangaben eine Frau und ein Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben. Mindestens eine weitere Person wurde demnach verletzt. Es sei ein Wohngebiet getroffen worden. In Odessa am Schwarzen Meer wurden nach Angaben der Militärverwaltung mindestens 17 Menschen verletzt. Darunter sei auch ein fünf Monate altes Baby. Auf von Behörden veröffentlichten Fotos war ein beschädigtes mehrstöckiges Wohnhaus zu sehen. In der südostukrainischen Großstadt Krywyj Rih wurde dem Gouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, zufolge ein Mensch bei einem Angriff auf einen Betrieb getötet. Zwei weitere seien dabei verletzt worden.Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte die Angriffe. Attackiert worden seien in Saporischschja und Krywyj Rih Unternehmen der Metallindustrie, die Produkte für militärische Zwecke herstellten, hieß es. In der Region Odessa seien Objekte der Hafeninfrastruktur und ein wichtiges Objekt der Verkehrsinfrastruktur für die Entladung und Lagerung militärischer Güter. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.
Putin: Europäische Soldaten in der Ukraine würden „Krieg gegen Russland“ bedeutenDer russische Präsident Wladimir Putin hat die Europäer vor einer Entsendung von Soldaten in die Ukraine gewarnt. \"Derzeit sagen sie, dass sie erwägen, wie sie Soldaten auf ukrainisches Territorium schicken können“, sagte Putin am Freitag nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen bei einem Indien-Besuch mit Blick auf europäische Staats- und Regierungschefs. „Das bedeutet einen Krieg gegen Russland.“Putin sagte in Neu Delhi, wo er an einem Gipfel der Brics-Staaten teilnimmt, zudem, Russland würde europäische Länder nicht „bedrohen“ und habe auch nicht die Absicht, dies zu tun. „Warum würden wir? Niemand versteht, dass wir keinen Grund haben, in einen Konflikt mit Europa zu treten.“ Europäische Politiker würden den Bevölkerungen ihrer Länder mit einer „erfundenen Bedrohung aus Russland“ Angst einflößen, sagte Putin.Russland hatte im Februar 2022 eine großangelegte Militäroffensive gegen die Ukraine gestartet. Während westliche Staaten die Ukraine unterstützen, hat Moskau einen Einsatz von europäischer Soldaten in dem angegriffenen Land als rote Linie bezeichnet, die nicht überschritten werden dürfe.
Selenskyj fordert von USA „strenge“ Sanktionen gegen RusslandDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, ab sofort „strenge“ Sanktionen gegen Russland zu verhängen, um der russischen Waffenproduktion zu schaden. „Es müssen ab sofort Sanktionen verhängt werden. Diese Sanktionen müssen streng sein“, sagte Selenskyj am Freitag auf einem internationalen Forum in Kiew. „Ich verstehe manchmal nicht, warum Entscheidungen nicht schnell getroffen werden können“, fügte der Präsident hinzu.Selenskyj betonte, es müssten umgehend „Maßnahmen zur Begrenzung der Produktion von ballistischen Raketen und damit verbundenen Waffen“ ergriffen werden. Die US-Regierung müsse entschlossene Entscheidungen treffen – „die persönlichen Entscheidungen von Präsident Trump“, fügte er hinzu. Bei einem Besuch in Kanada am Donnerstag hatte Selenskyj erklärt, er plane Ende September ein Treffen mit Trump in New York. Am vergangenen Wochenende waren die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in einem neuen diplomatischen Vorstoß zu Beendigung des Ukraine-Kriegs erst nach Moskau und dann nach Kiew gereist.
Ukrainer ermittelt wegen mutmaßlicher Tötung von Kriegsgefangenen Die Justiz der Ukraine ermittelt wegen der mutmaßlichen Tötung zweier ukrainischer Kriegsgefangener durch russische Soldaten. Der Fall solle sich Anfang September an der Front bei der ostukrainischen Stadt Dobropillja ereignet haben, teilte die Staatsanwaltschaft für das Gebiet Donezk auf Telegram mit. Die zwei Soldaten der ukrainischen Nationalgarde seien bei einem Kampfeinsatz von russischen Besatzungstruppen gefangen genommen worden. Dann sollen sie von den russischen Soldaten erschossen worden sein. Ermittelt werde wegen eines möglichen Kriegsverbrechens. Die Behörde machte keine Angaben, woher ihre Informationen zu dem Fall stammen. Ein veröffentlichtes Foto legt nahe, dass es Drohnenaufnahmen gibt. Es gibt immer wieder Berichte, dass die russische Armee ukrainische Gefangene tötet, die sich bereits ergeben haben. Die ukrainische Justiz geht nach früheren Zählungen mehr als 260 möglichen Verdachtsfällen nach. Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen eine russische Invasion.
Zwei Tote bei gezieltem Angriff auf Tankstelle in KiewBei einem russischen Drohnenangriff auf eine Tankstelle in Kiew sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag auf der Plattform X. Die Rettungskräfte veröffentlichten Aufnahmen einer ausgebrannten Tankstelle, aus der Rauch aufstieg. „Den ganzen Tag über haben die Russen in Kiew ganz gezielt Tankstellen ins Visier genommen“, schrieb Selenskyj. Eine Rettungskraft sei bei einer „Doppelattacke“ verletzt worden sei, also einem neuen Angriff auf denselben Ort kurz nach einem ersten Einschlag. Russland eskaliere die Lage gezielt. Der ukrainische Ölkonzern Ukrnafta erklärte, zwei seiner Tankstellen seien am Freitagmorgen gleichzeitig getroffen worden. „Das ist ein weiterer gezielter Angriff auf zivile Einrichtungen, die die Menschen mit Kraftstoff und lebensnotwendigen Gütern versorgen“, schrieb Geschäftsführer Bohdan Kukura in Onlinenetzwerken. „Solche Angriffe haben kein militärisches Ziel. Das ist Terror gegen die Zivilbevölkerung.“ In der ukrainischen Hauptstadt wächst die Sorge, dass Russland eine neue Offensive gegen dortige Tankstellen gestartet hat. Die russischen Streitkräfte wenden diese Taktik bereits in Gebieten näher an der Front an.
Ukraine: Tote bei russischem Angriff auf EinkaufszentrumBei einem russischen Angriff auf ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Pawlohrad sind nach Regierungsangaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Weitere 76 Menschen seien verletzt worden, erklärte Regionalgouverneur Oleksandr Hanja am Donnerstagabend. Bei dem Angriff seien Geschäftsräume und Fahrzeuge beschädigt worden. Der ukrainische Innenminister Iwan Wyhiwskyj schrieb im Onlinedienst Telegram, der Angriff im Stadtzentrum von Pawlohrad habe sich „am helllichten Tage“ ereignet, als die Straßen voller Menschen waren. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte: „Russland ist der Ansicht, dass unablässige Angriffe auf Zivilisten die Ukrainer zermürben und die Ukraine zu Zugeständnissen zwingen können.“In der Hauptstadt Kiew lösten russische Angriffe zudem einen Brand in einem neunstöckigen Wohnhaus aus. Dies teilten die städtischen Behörden über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Selenskyj: Treffen mit Trump Ende September in New YorkDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will sich Ende September in New York mit US-Präsident Donald Trump treffen. „Ende September werden wir die Gelegenheit haben, das amerikanische Team in New York zu treffen“, sagte Selenskyj am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney in Calgary. Ende September findet in New York die Generaldebatte der UN-Vollversammlung statt.Selenskyj hatte bereits am Dienstag gesagt, er hoffe auf ein Treffen mit Trump noch in diesem Monat. Er wolle mit dem US-Präsidenten über ein Paket zur Stärkung der ukrainischen Luftabwehr sprechen, sagte der ukrainische Präsident.Die Ukraine ist auf Patriot-Raketen aus US-Produktion angewiesen, um sich gegen die massiven russischen Luftangriffe zu schützen. Kiew klagt über einen zunehmenden Mangel an den Abfangraketen, seitdem die USA im Februar den Irankrieg begonnen und Raketenlieferungen in die Golfregion umgeleitet hatten.Russland hatte seine Drohnen- und Raketenangriffe auf die Ukraine in den vergangenen Tagen wieder verstärkt. Wegen eines Besuchs der US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff hatte Russland die Angriffe zuvor für drei Tage eingestellt. Die beiden Sondergesandten von US-Präsident Trump waren am Wochenende nach Russland und erstmals auch in die Ukraine gereist, um beiden Seiten neue Vorschläge für eine Beendigung des Konflikts vorzulegen.
Ukraine und Kanada bauen Kooperation bei Drohnen ausKanada und die Ukraine wollen ihre Zusammenarbeit bei der Produktion von Drohnen deutlich ausbauen. „Heute haben Kanada und die Ukraine eine neue Partnerschaft besiegelt, die die kanadischen Streitkräfte mit weltweit führenden Drohnenkapazitäten ausstattet, Arbeitsplätze in ganz Kanada schafft und die Ukraine in ihrem Kampf für einen gerechten und dauerhaften Frieden unterstützt“, sagte der kanadische Premierminister Mark Carney bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im kanadischen Calgary.Man werde die kanadisch-ukrainische Zusammenarbeit in allen Bereichen der Drohnenproduktion ausweiten, „von kritischen Metallen und Mineralien bis hin zur technischen Entwicklung“, hieß es in einer Mitteilung. Kanada habe zudem das Ziel, innerhalb der kommenden zwei Jahre Produktionskapazitäten für „Millionen Drohnen“ zu schaffen. Laut Carney verfügt Kanada bisher insgesamt über 2000 Drohnen.Carney sagte der Ukraine zudem Hilfen für Abfangraketen für die Luftverteidigung und die ukrainische Sicherheitsarchitektur zu. „Mit den heute angekündigten Investitionen belaufen sich Kanadas Gesamtzusagen für vielfältige Unterstützung der Ukraine seit 2022 mittlerweile auf mehr als 26 Milliarden Dollar“, hieß es von der kanadischen Regierung. Selenskyj bedankte sich, dass Kanada bereit sei, sich an der Entwicklung der europäischen Raketenabwehr Freyja zu beteiligen.
Mehrere Tote bei russischen Angriffen auf Dnipro und KiewBei russischen Angriffen auf eine Ölsaatenfabrik und eine Tankstelle in der Ukraine sind am Donnerstag nach Behördenangaben mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In der südostukrainischen Stadt Dnipro starben demnach zwei Menschen bei dem Beschuss einer Anlage des US-Agrarkonzerns Bunge. In der Hauptstadt Kiew wurden bei einem Angriff auf eine Tankstelle des Betreibers Ukrnafta vier Menschen verletzt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Russland hat seine Luftangriffe auf die Ukraine in den vergangenen Wochen verstärkt und nimmt dabei zunehmend die Logistik und wirtschaftliche Ziele ins Visier.Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warf Moskau eine gezielte Kampagne vor. Dies sei „kein Zufall, sondern Teil von Moskaus systematischer Terrorkampagne gegen amerikanische Unternehmen und Wirtschaftsinteressen“, schrieb er auf der Plattform X. Der Chef von Ukrnafta, Bohdan Kukura, erklärte, diese Angriffe hätten kein militärisches Ziel. Dies sei „Terror und Einschüchterung der Zivilbevölkerung“. Bunge teilte mit, ein Teil der Anlage in Dnipro sei getroffen worden. Mitarbeiter seien nicht zu Schaden gekommen.Die Ukraine hat ihrerseits Einrichtungen wie Ölraffinerien tief im russischen Landesinneren angegriffen. Die nun getroffene Anlage in Dnipro gehört zu den fünf größten Ölsaaten-Verarbeitungsbetrieben der Ukraine. Das Land war vor dem Krieg der weltgrößte Exporteur von Sonnenblumenöl.