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10.09.2026
14:45 Uhr
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Was ist los in Frankfurt & Hessen? Lesen Sie aktuelle News & Nachrichten im News-Ticker von heute ► Was heute wichtig ist, erfahren Sie bei der F.A.Z.

Frankfurter Wirt erwischt Einbrecher an seiner Kasse Frankfurt. Ein Frankfurter Gastwirt hat am Mittwochnachmittag einen Einbrecher in seinem Lokal erwischt und überwältigt. Der Kriminelle, ein 35 Jahre alter Mann, war am Nachmittag in das Restaurant im Stadtteil Gallus eingedrungen und hatte dort versucht, die Kasse aufzubrechen, als der Inhaber hinzukam. Obwohl ihn der Täter bedrohte, gelang es ihm nach einem Gerangel, den Mann festzuhalten und an die Polizei zu übergeben.
Autofahrer stirbt bei Solms auf LandstraßeSolms. Nach einem tödlichen Unfall auf der Landstraße zwischen dem Wetzlarer Ortsteil Steindorf und dem zu Solms gehörenden Albshausen (Lahn-Dill-Kreis) geht die Polizei von einem medizinischen Notfall als Ursache aus. Fest steht, dass der 64 Jahre alte Fahrer die Kontrolle über sein Auto verloren hat und links von der Fahrbahn abkam. In der Böschung kippte der Wagen auf die Seite. Als die Rettungskräfte dazu kamen, war der Mann bereits tot.
Frankfurt: Drei Schwerverletzte nach Zusammenstoß zwischen Taxi und Auto Frankfurt. Drei Menschen sind in Frankfurt bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Taxi und einem Auto schwer verletzt worden. Der Taxifahrer sei zudem leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Demnach soll der 47 Jahre alte Taxifahrer in der Nähe des Frankfurter Flughafens ein anderes Fahrzeug in einer Kurve überholt haben und dabei mit dem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen sein.Der 41 Jahre alte Fahrer des Autos sowie die beiden Mitfahrer im Alter von 32 und 47 Jahren wurden laut Mitteilung schwer verletzt. Es sei auch ein Rettungshubschrauber bei dem Unfall am Mittwochmorgen im Einsatz gewesen, hieß es. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. (dpa)
Ermittlungen zu fünf Toten von Runkel ziehen sich hinRunkel. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Arbeitsunfall mit fünf Toten in einer Gerberei und Lederfabrik in Runkel ziehen sich weiter hin. Die Staatsanwaltschaft in Limburg wartet nach den Worten einer Sprecherin noch auf die Ergebnisse der Untersuchung der Schlammproben aus dem Unglückstank. Und: „Nach Vorliegen der Ergebnisse ist daran anschließend mit weiteren Gutachtenaufträgen zu rechnen.“ Das Unglück hatte sich am 16. April ereignet. Fünf Männer waren demnach an der Klärgrube des Kleinbetriebs im Verlauf von Routinearbeiten ohnmächtig geworden. Drei von ihnen starben noch am Ort, darunter der Inhaber. Feuerwehrleute konnten zwei weitere Arbeiter zunächst retten, wobei Sanitäter einen von ihnen wiederbeleben mussten. Die Männer kamen in kritischem Zustand mit schweren Lungenschäden in Krankenhäuser. Trotz aller medizinischen Hilfe starben auch sie. Wie es im Mai hieß, war vor allem von ihnen eingeatmeten giftiger Schwefelwasserstoff ursächlich für ihren Tod. Kohlenmonoxid habe eine Rolle gespielt. Die Staatsanwaltschaft Limburg dämpfte schon seinerzeit die Hoffnung auf eine rasche Aufklärung der Umstände des Unglücks.Die seit 200 Jahren bestehende Gerberei verlor durch den mutmaßlichen Arbeitsunfall vier ihrer sieben Mitarbeiter. Der Betrieb ist nach wie vor wegen des Trauerfalls geschlossen. Ob und falls ja, wann die Arbeit wieder aufgenommen wird, steht dahin.Unklar ist auch noch, wann der von Bürgermeisterin Antje Hachmann (parteilos) angekündigte Gedenkstein für die fünf Toten gesetzt wird. Dies müsse sie mit den Angehörigen noch klären, sagte Hachmann auf Nachfrage. Dagegen steht nun der Termin des Dankfests für die dreistellige Zahl von Helfern, die Mitte April zum Unglücksort eilten und sich um Opfer und Angehörigen kümmerten. Ende November wird es stattfinden.
Fulda: Suche nach Neunzehnjährigem mit Down-Syndrom ausgeweitet Polizei und Rettungskräfte suchen weiterhin nach einem seit Mittwochvormittag vermissten Neunzehnjährigen mit Down-Syndrom aus Fulda. „Der Suchradius wurde ausgeweitet und es sind weitere Polizeipräsidien involviert“, sagte ein Pressesprecher der Polizei am Morgen. Der junge Mann war nach Angaben der Ermittler aus einer Einrichtung verschwunden und ist derzeit möglicherweise orientierungslos. Er habe auch Beziehungen ins Rhein-Main-Gebiet, erklärte der Sprecher. Daher sei der Suchradius vergrößert worden.Die Suche nach dem jungen Mann läuft demnach weiter mit vielen Polizeikräften sowie Suchhunden. Auch das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sich den Angaben zufolge mit Motorrädern und einem Quad an der Suche. Es habe einige Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, sagte der Polizeisprecher. Bislang habe man den Vermissten aber nicht gefunden. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt die Polizeistation Fulda entgegen. (dpa)
Mörfelden-Walldorf: Zwei Jugendliche nach Fußballtraining angegriffenZwei 17 Jahre alte Jugendliche sind am Mittwochabend von fünf teils noch unbekannten Personen in Mörfelden-Walldorf angegriffen und leicht verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilt, hätten die fünf Personen den beiden Jugendlichen nach dem Fußballtraining gegen 21.50 Uhr im Bereich der Straße „An den Sportplätzen“ aufgelauert und sie mit einer Pfefferpistole und einem Reizstoffsprühgerät angegriffen. Anschließend hätten die Täter die beiden zu Boden gerissen und mehrmals auf sie eingetreten. Danach seien sie geflüchtet. Die herbeigerufene Polizei habe einen der Täter mithilfe einer der angegriffenen Jugendlichen identifizieren können. Nach den vier weiteren jungen Männern werde weiterhin gesucht. Hintergrund für die Attacke soll laut Polizei ein Streit bei einem Fußballspiel vor einigen Tagen gewesen sein. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Kriminalpolizei Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.
Herbstwetter bringt Sonne und kühle NächteZunehmend sonnig und zwischen 18 und 23 Grad warm wird es nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) heute in Hessen. Zunächst müssen sich allerdings der Nebel auflösen und die vorhandenen Wolken weiterziehen. Dies geschieht laut DWD im Tagesverlauf von Südwesten her. Nachts sinken die Temperaturen auf 9 bis 3 Grad.Am Freitag ist es zunächst oft heiter und trocken, wie der DWD vorhersagt. Später ziehen von Nordwesten Wolken auf, Regen fällt aus ihnen aber nur spärlich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 25 Grad, in Hochlagen betragen sie bis 18 Grad. In der Nacht auf Samstag können sich örtlich Hochnebel oder Nebel bilden, die Temperaturen sinken auf 11 bis 7 Grad.Ähnliches Wetter am Samstag: Nach Nebelauflösung ist es meist heiter und trocken, es wird 21 bis 25 Grad warm, in den höchsten Lagen bis 18 Grad. Der Sonntag beginnt im Nordwesten mit dichten Wolken, die Regen bringen. Mit maximal 22 bis 26 Grad bleibt es warm.
Hessen: „Earth Night“ gegen Lichtverschmutzung Am Freitagabend wird es an einigen Orten in Hessen dunkler als sonst sein. Ab Einbruch der Dunkelheit sind Menschen im Rahmen der „Earth Night“ dazu aufgerufen, die ganze Nacht künstliches Außenlicht zu reduzieren oder ganz abzuschalten. Ziel ist, auf die zunehmende Lichtverschmutzung und Lichtverschwendung aufmerksam zu machen.Mehrere Städte rufen dazu auf, möglichst viele künstliche Lichtquellen abzuschalten – und beteiligen sich auch selbst an der Aktion. In Kassel wird etwa am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag die Beleuchtung des Fridericianums, der Martins- und der Brüderkirche abgeschaltet. In Darmstadt wird der Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe nicht beleuchtet und in Frankfurt sollen unter anderem der Römer, die Paulskirche oder die Mainbrücke „Eiserner Steg“ dunkel bleiben. „Anders als bei der bereits etablierten „Earth Hour“, stehen bei der „Earth Night“ die negativen Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf Lebewesen im Mittelpunkt“, heißt es bei der Stadt Kassel. „Lichtverschmutzung ist ein oft unterschätztes Umweltproblem“, betont auch Darmstadts Stadtrat Michael Kolmer.„Dunkelheit ist kein Mangel, sondern gehört zu einer intakten Umwelt. Viele Tiere und Pflanzen sind auf die natürliche Abfolge von Tag und Nacht angewiesen“, erklärte Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez. „Gleichzeitig geht es nicht darum, Frankfurt einfach dunkler zu machen. Es geht darum, künstliche Beleuchtung dort einzusetzen, wo wir sie brauchen und dort wegzulassen, wo Natur und Tiere unnötig belastet werden.\"Die „Earth Night“ wurde 2020 ins Leben gerufen und findet jährlich an dem Freitag im September statt, der am nächsten an der Neumondnacht liegt. Die Aktion will darauf aufmerksam machen, dass künstliches Licht den Nachthimmel aufhellt. Das hat Folgen für Natur und Menschen. Es stört etwa den Tag-Nacht-Rhythmus von Tieren, beeinträchtigt die Orientierung von nachtaktiven Insekten und kann bei Menschen zu Schlafstörungen führen. Jedes Jahr im Mai findet außerdem die „Earth Hour“ statt. Die Initiative, die 2007 von der Umweltschutzorganisation WWF gestartet wurde, will die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Klimaschutz lenken. Am Aktionstag schalten Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde ihre Lichter aus.
Bahn testet batteriebetriebene Züge im RegionalverkehrMarburg. Drei neue batteriebetriebene Regionalzüge sollen ab Herbst schrittweise im Nordwesthessen-Netz eingesetzt werden. Wie die beteiligten Aufgabenträger Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV), Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) mitteilten, sollen die Akku-Fahrzeuge für einen Zeitraum von fünf Jahren im Testbetrieb von der DB RegioNetz Kurhessenbahn eingesetzt werden. Die Züge sollen demnach zunächst vor allem auf der Verbindung Kassel-Bad Wildungen fahren. Später sind den nach Angaben auch Einsätze auf weiteren Strecken des Netzes vorgesehen, darunter Verbindungen nach Schwalmstadt sowie zwischen Marburg und Bad Laasphe. Im Testbetrieb sollen drei Dieseltriebwagen ersetzt werden. Ziel ist laut Mitteilung, den Einsatz der Fahrzeuge auf der bestehenden Infrastruktur zu testen und die Ausgestaltung der Ladeinfrastruktur zu prüfen. Langfristig sollten Akku-Fahrzeuge dazu beitragen, den Dieselbetrieb im Regionalverkehr abzulösen, hieß es. Die Akku-Fahrzeuge können laut Mitteilung während der Fahrt auf elektrifizierten Streckenabschnitten über die Oberleitung geladen werden. Auf nicht elektrifizierten Strecken ermöglichen die Akkus den Betrieb. (dpa)
Löhnberger Finanzaffäre erreicht Kreissparkasse WeilburgWeilburg. Die nach wie vor nicht aufgeklärte Finanzaffäre um die Gemeinde Löhnberg hat nun auch die Kreissparkasse Weilburg erreicht. Zehn Ermittler durchsuchten am Dienstag das Kreditinstitut in der Stadt an der Lahn. Das Amtsgericht Frankfurt hatte dies beschlossen, wie ein Sprecher der federführenden Staatsanwaltschaft Frankfurt sagte. Anlass der Aktion sei der Vorwurf, durch Mitarbeiter der Kreissparkasse könnten Darlehen zu Unrecht an die Löhnberger Grundbesitz GmbH ausgegeben worden sein. Die gegen die Beschuldigten und die Sparkasse erhobenen Vorwürfe seien Folge des Ermittlungsverfahrens gegen den vormaligen Bürgermeister der Gemeinde, Frank Schmidt. Angaben zur Zahl der Beschuldigten und zur Höhe des Schadens machte der Sprecher nicht. Das Kreditinstitut habe die Ermittler unterstützt.Unter Schmidt war Löhnberg vor gut zwei Jahren in schwere Finanznot geraten. Die Grundbesitz GmbH rutschte in die Insolvenz. Zwischenzeitlich leitete ein Staatsbeauftragter die Geschicke der Gemeinde.
Zwei Kleinkinder bei Busunfall in Gießen leicht verLetztGießen. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Stadtbus sind in Gießen fünf Businsassen leicht verletzt worden, darunter zwei zweijährige Kinder. Wie die Polizei mitteilte, blieb der Autofahrer bei dem Unfall am Dienstagmorgen unverletzt. Es entstand demnach ein Schaden von etwa 15.000 Euro. Den Angaben zufolge standen beide Fahrzeuge nebeneinander an einer Ampel und fuhren gleichzeitig los. Laut Polizei wird an dieser Stelle der Busverkehr, anders als der übrige Verkehr, durch eine eigene Ampel auf der Busspur geregelt. Wie es kurz darauf zu der Kollision kommen konnte, ist der Polizei zufolge noch unklar. Möglicherweise habe der Autofahrer eine rote Ampel übersehen. (dpa)
Polizei und Bergwacht trainieren in Südhessen mit HubschraubernDarmstadt. Die Polizeifliegerstaffel und die Bergwacht Hessen trainieren in Südhessen unter anderem das Abseilen von Hubschraubern. Darauf weisen die beiden Behörden hin, für die Anwohner im Gebiet Darmstadt, Groß-Umstadt und Zwingenberg könnte es deshalb in den nächsten vier Tagen lauter werden.Die beiden Organisationen wollten mit dem gemeinsamen Training von verschiedenen „einsatzrealistischen Szenarien\" ihre Zusammenarbeit intensivieren, heißt es in der Mitteilung weiter. An zwei Tagen nimmt auch die Bundeswehr an den Übungen teil.
Motorboot in Rödermark gestohlenRödermark. Ein Anhänger mitsamt Motorboot ist nach Angaben der Polizei in Rödermark (Landkreis Offenbach) gestohlen worden. Unbekannte hätten den grauen Anhänger mit Offenbacher Kennzeichen zwischen Sonntagmittag und Montagabend entwendet, teilte die Polizei mit. Der Wert der Beute belaufe sich auf insgesamt 20.000 Euro. Anhänger und Motorboot seien zur Fahndung ausgeschrieben worden. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. (dpa)
Einbrecher werfen Gullydeckel in Glastür und räumen Juweliergeschäft aus Bad Karlshafen. Zwei Männer sind in der Nacht in ein Juweliergeschäft im nordhessischen Bad Karlshafen eingebrochen. Die beiden Unbekannten brachen am Ladeneingang zuerst einen Gitterrollladen aus der Verankerung, bevor sie laut Polizei die dahinterliegende Glastür mit einem Gullydeckel einwarfen. So gelangten sie demnach in den Verkaufsraum, wo sie mehrere Schmuckstücke sowie ein Bild einsteckten. Kurz darauf flüchteten sie zu Fuß vom Tatort.Noch seien die beiden Einbrecher nicht gefasst worden. Ein Anwohner hatte der Polizei zufolge den Notruf gewählt, als er beobachtete, wie sich die Männer am Eingang des Geschäfts zu schaffen machten. Außerdem lösten die Täter demnach beim Einbruch die Alarmanlage aus. Die Polizei startete eine Großfahndung, die aber erfolglos blieb. Jetzt suchen die Ermittler nach weiteren Zeugen.Wie viel Beute das Duo genau machte, gaben die Beamten nicht bekannt. Sie sei aber hochwertig. Zudem richteten sie laut der Mitteilung mit ihrem Vorgehen einen Sachschaden von rund 8.000 Euro an. (dpa)