FAZ 06.10.2026
16:11 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Hessische Abiturienten bleiben zum Studium meist in Hessen


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Rhein-Main-Liveblog: Hessische Abiturienten bleiben zum Studium meist in Hessen

Tödlicher Verkehrsunfall in WiesbadenWiesbaden. In Wiesbaden ist ein Autofahrer nach einem Verkehrsunfall gestorben. Der Mann kam am Dienstagvormittag mit seinem Wagen im Stadtteil Biebrich von der Straße ab und prallte gegen ein Verkehrsschild, wie die Polizei mitteilte. Nach dem Unfall sei der Autofahrer in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er einige Stunden später starb. Die Polizei schließt derzeit einen medizinischen Notfall als Unfallursache nicht aus. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. (dpa)

Mann greift in Mainz Reisende mit Tierabwehrspray anMainz. Die Polizei sucht nach zwei Reisenden, die am Mainzer Hauptbahnhof Opfer eines Angriffs mit Tierabwehrspray wurden. Ein 54-Jähriger soll ihnen das Spray ohne ersichtlichen Anlass ins Gesicht gesprüht haben, wie die Polizei mitteilte. Kurze Zeit später konnten Beamte den mutmaßlichen Täter mit der Hilfe von Videoaufzeichnungen fassen, die Opfer jedoch waren verschwunden. Zeugen hatten die Tat der Mitteilung zufolge in der Nacht zum Montag der Bundespolizei gemeldet. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass die beiden Reisenden auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen waren und sich deshalb nicht selbst bei den Beamten meldeten. Nun bittet die Polizei um Hinweise auf die Geschädigten. Außerdem ermittelt sie gegen den mutmaßlichen Täter wegen gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

Heiteres Herbstwetter in Hessen noch bis MittwochOffenbach. In Hessen setzt setzt sich die Sonne am Dienstagvormittag gegen morgendliche Nebelschwaden durch. Die Temperaturen klettern dabei im Tagesverlauf auf warme 20 bis 24 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte.In höheren Lagen werden demnach Werte um 18 Grad erwartet. Bei heiterem Herbstwetter bleibt es trocken. Das bleibt dem DWD zufolge auch in der Nacht zu Mittwoch so. In Tallagen im Norden und Osten rutschen die Temperaturen auf nur noch 4 Grad, sonst auf 10 bis 6 Grad.Der Mittwoch startet wieder heiter bis sonnig. Im Tagesverlauf ziehen von Westen her dann langsam Wolken auf, die ab dem späten Abend Regen und vereinzelte Gewitter bringen. Die Temperaturen klettern auf 19 bis 24 Grad. In der folgenden Nacht bleibt es dann bewölkt, den Meteorologen zufolge sind weiter Regen und vereinzelte Gewitter zu erwarten. Die Temperaturen fallen auf 15 bis 9 Grad.Nur noch 13 bis 17 Grad zeigt der Blick aufs Thermometer am Donnerstag. Im Bergland stürzen die Temperaturen auf kühle 11 Grad ab. Der Regenschirm bleibt weiter wichtiger Begleiter: Immer wieder fallen Schauer, dazu kommen vereinzelte Gewitter. Im Bergland rechnen die Wetterexperten mit starken bis stürmischen Böen aus Nordwest. (dpa)

Betrunkener wehrt sich gegen Kontrolle und verletzt fünf Polizisten Melsungen. Bei einer Polizeikontrolle in Melsungen im Schwalm-Eder-Kreis soll ein 30 Jahre alter Mann die Einsatzkräfte angegriffen und fünf von ihnen verletzt haben. Zuvor war der zunächst hilflos wirkende Mann Passanten in einem Gebüsch in der Nähe des Bahnhofs aufgefallen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann habe am Montagabend vorbeilaufende Menschen beleidigt und angepöbelt. Der Rettungsdienst habe ihn untersucht, jedoch keinen Grund für eine Behandlung festgestellt. Als die Polizisten den 30-Jährigen kontrollieren und seine Personalien aufnehmen wollten, wurde er nach Angaben der Polizei handgreiflich. Er sei unvermittelt aufgestanden und habe zunächst einem Beamten ins Gesicht geschlagen. Mit der Unterstützung einer weiteren Streife sei der Mann schließlich festgenommen worden. Dabei habe er kontinuierlich nach den Beamten getreten, sie gekratzt und mit dem Tode bedroht. Fünf Einsatzkräfte seien leicht verletzt ins Krankenhaus gekommen. Der 30-Jährige sei bereits polizeibekannt gewesen und habe keinen festen Wohnsitz. Laut Polizei war er alkoholisiert, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zur Ausnüchterung habe der die Nacht auf der Polizeiwache verbracht. Gegen ihn werde wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ermittelt, so die Polizei. (dpa)

„Aktenzeichen XY...international“ greift Mord an „Bierkönig von Mallorca“ aufFrankfurt/Palma de Mallorca. Die Frankfurter Polizei wirbt für die Sendung „Aktenzeichen XY...international“, die am 7. Oktober 2026 um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird. Denn dann soll es auch um den Mord an einem damals sehr prominenten Frankfurter gehen, den Gastronom Manfred Meisel: Der Betreiber der nahezu legendären Partylocation „Bierkönig“ auf Mallorca wurde in der Nacht zum 12. November 1997 gemeinsam mit seinem acht achtjährigem Sohn und einer für ihn arbeitenden Tierpflegerin in seiner Finca bei S'Aranjassa erschossen. Der oder die Täter wurden nicht gefasst.Weil Manfred Meisel deutscher Staatsbürger war, ist die Staatsanwaltschaft Frankfurt für die Ermittlungen zuständig. Sie erhofft sich durch die Ausstrahlung Hinweise auf neue Ermittlungsansätze.

Häuser evakuiert: Entwarnung nach Gasalarm in RomrodRomrod. Nach einem Gasalarm in Romrod im Vogelsbergkreis können die von einer Evakuierung betroffenen Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Feuerwehr habe den Erdtank einer dort ansässigen Firma, aus dem das Gas ausgetreten war, verschließen können, sagte eine Polizeisprecherin. Daraufhin hätten die Einsatzkräfte gemeldet, dass der Gasaustritt gestoppt und die Gefahr gebannt sei. Der Gasaustritt hatte am Morgen in Romrod einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Um Anwohner zu schützen, war der Bereich zunächst weiträumig abgesperrt worden. Eine mittlere zweistellige Zahl von Personen habe ihre Häuser und Wohnungen für etwa eine Stunde verlassen müssen, so die Sprecherin. Während des Einsatzes kamen die Betroffenen im nahegelegenen Bürgerhaus unter. Weil der Erdtank beschädigt ist, sei eine Fachfirma auf dem Weg nach Romrod. Vorerst werde deshalb auch die nähere Umgebung des Tanks gesperrt bleiben, sagte die Polizeisprecherin. (dpa)

Unfall nach Spurwechsel: A3 bei Obertshausen stundenlang gesperrtObertshausen. Nach einem misslungenen Spurwechsel hat es auf der Autobahn A3 am Dienstagmorgen einen schwerwiegenden Unfall bei Obertshausen gegeben. Nach Angaben der Polizei wollte ein Audi-Fahrer gegen 6 Uhr morgens auf die linke Spur fahren, ist dabei zunächst gegen einen Lastwagen und danach gegen einen Kleintransporter geprallt. Dieser wiederum fuhr deshalb gegen die Leitwand. Nur einer der Unfallbeteiligten wurde leicht verletzt, doch für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Köln mehrere Stunden lang gesperrt werden. Es kam zu kilometerlangen Staus im morgendlichen Berufsverkehr. 

Keine Züge zwischen Kassel und Fulda nach Unfall eines GüterzugsKassel. Ein Güterzug ist auf der Bahnstrecke bei Kassel mit einem Gegenstand von einer Baustelle kollidiert. Dadurch habe es Schäden an der Leit- und Sicherungstechnik gegeben, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Eine Achse der Lok sei entgleist. Fernverkehr und Güterverkehr werden laut Sprecher umgeleitet, im Nahverkehr komme es zu Teilausfällen. Betroffen sei die Strecke zwischen Kassel und Fulda. „Es kommt zu Teilausfällen und Verspätungen wegen einer Streckensperrung in Kassel-Oberzwehren“, schreibt der RMV auf seiner Webseite. Betroffen sind demnach der RB5, RE5, RE30, RE50 und der RE98. „Ein Busnotverkehr zwischen Kassel und Guntershausen wird geplant.“ (dpa)

Schwerer Unfall bei Dauphtetal: Achtzehnjähriger stirbt, zwei Jugendliche schwer verletztDauphtetal. Bei einem Frontalzusammenstoß eines Autos mit einem Lkw in Mittelhessen ist ein 18-Jähriger ums Leben gekommen. Eine 17-Jährige und ein 19-Jähriger, die mit im Wagen saßen, seien schwer verletzt, teilte die Polizei mit. Der Fahrer und Beifahrer im Lastwagen haben leichte Verletzungen. Alle vier wurden in Krankenhäuser gebracht.Ersten Erkenntnissen zufolge kam der Wagen des 18-Jährigen am frühen Abend in einer Kurve von der Straße ab, geriet ins Schleudern und kollidierte dann mit dem entgegenkommenden Lkw. Der Autofahrer starb noch am Unfallort.Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge auf der Landesstraße 3042 in Dautphetal – zwischen den Ortsteilen Hommertshausen und Mornshausen im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Straße war viele Stunden voll gesperrt. Die Polizei sucht noch Zeugen. (dpa)

Umwelthilfe kritisiert geringe Zahl an Elektrobussen in Wiesbaden, Mainz und FrankfurtWiesbaden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert von deutschen Städten einen stärkeren Einsatz von Elektrobussen. In einem Vergleich der 40 größten Städte Deutschlands fahre nur in Mannheim, Freiburg und Karlsruhe über die Hälfte der Busse batterieelektrisch, teilte die DUH mit. Stichtag für die Erhebung war der 31. Dezember 2025. Nachholbedarf gibt es nach Ansicht der Organisation unter anderem in vier untersuchten Großstädten in Hessen und Rheinland-Pfalz.In der DUH-Aufstellung liegt Wiesbaden auf Platz 21, Frankfurt auf Rang 23, Mainz auf Platz 25 und Kassel auf Platz 26. Alle Städte befinden sich damit laut Umwelthilfe in einem roten Bereich, der einen deutlichen Handlungsbedarf signalisiere. Die Bewertung berücksichtigt den Angaben zufolge sowohl den aktuellen Anteil batterieelektrischer Busse im Bestand als auch die geplanten Neubeschaffungen.Die Elektrobus-Quote liegt laut DUH in Wiesbaden bei 40,2 Prozent, in Frankfurt bei 18,1 Prozent, in Mainz bei 14,8 Prozent und in Kassel bei 14,0 Prozent. Berücksichtigt in der Platzierung wurde auch die Quote von Bussen mit Verbrennungsantrieb bei Neubeschaffungen. Das Saarland taucht in der Aufstellung nicht auf.Insgesamt fahren den Angaben zufolge noch fast 80 Prozent der Busse in den befragten Großstädten mit Dieselantrieb. Fast die Hälfte der Städte wolle zwischen 2026 und 2030 neue Verbrennerbusse kaufen. (dpa)

Leerstehendes Wohnhaus in Eschwege steht in FlammenEschwege. Ein leerstehendes Wohnhaus in Eschwege (Werra-Meißner-Kreis) brennt. Der Brand sei in der Nacht gemeldet worden und die Löscharbeiten dauerten noch an, teilte die Polizei mit. „Eine Begehung der Gebäudeteile – auch zum Zwecke der Absuche nach Personen – kann erst nach Abschluss der Löscharbeiten erfolgen.“Die Feuerwehr gehe davon aus, dass die Löscharbeiten noch drei bis fünf Stunden dauern könnten. „Nach derzeitigem Stand kann auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden“, hieß es.Das leerstehende Wohnhaus habe mehrere Geschosse und auch Nebengebäude seien von dem Brand betroffen. Die Statik müsse durch einen Gutachter geprüft werden. (dpa)

Autofahrer wird nach Unfall auf der A3 bei Limburg überfahren und stirbtLimburg. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 bei Limburg ist ein 65 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Wie das Polizeipräsidium Westhessen mitteilte, wurde der Mann am späten Montagabend nach einem Auffahrunfall auf der Fahrbahn in Richtung Köln überfahren. Er war demnach zunächst auf einen vorausfahrenden Kleintransporter eines 33-Jährigen aufgefahren und dann ausgestiegen.Der 65-Jährige sei kurz vor Mitternacht quer auf der Fahrbahn zum Halten gekommen und zum Heck seines Autos gegangen, so die Polizei. Dort erfasste ihn ein herannahendes Auto mit vier Insassen, die alle leicht verletzt wurden. Sie seien ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Der 33-jährige Fahrer des Kleintransporters sowie dessen Beifahrer blieben demnach unverletzt.Im Rahmen der Bergungsarbeiten war das Teilstück der A3 zwischen Bad Camberg und Limburg Süd für rund sechs Stunden voll gesperrt, hieß es. Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 100.000 Euro geschätzt. (dpa)

Frankfurt: Buchpreis für Shida BazyarDer Deutsche Buchpreis geht an Shida Bazyar. Die Ehrung für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres wurde der Autorin am Montagabend im Kaisersaal des Frankfurter Römers überreicht. Ihr Roman „Die Lücken“ schildert die Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bürger einer deutschen Kleinstadt, die Jahrzehnte später zur Zuflucht für zwei iranische Flüchtlingsfamilien wird. „Die Lücken“ reflektiere fast 100 Jahre deutschen Lebens und sei ein „Roman gegen Gleichgültigkeit“, so die Jury. Sie empfinde kaum Freude, sagte Bazyar im Kaisersaal: „Im Moment gibt es keine Minderheit in Deutschland, die keinen Grund zur Sorge hat.“ (balk.)

Verfolgungsjagd in Gießen: Einbrecher fliehen vor PolizeiIn Gießen ist ein mutmaßliches Einbrecher-Duo mit dem Auto vor der Polizei geflohen. Am Sonntagnachmittag hatte ein Zeuge zwei verdächtige Männer beobachtet, wie die Polizei Mittelhessen mitteilte. Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, stiegen die Männer in ein Auto und fuhren davon. Die Flucht führte das Duo durch Teile der Innenstadt. Da das Fluchtauto zwischenzeitlich mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei und dabei Passanten gefährdet worden seien, habe die Polizei die Verfolgung abgebrochen, teilten die Beamten mit. Laut Mitteilung fand die Polizei zwar kurze Zeit später das Auto, die Insassen waren jedoch geflohen. Bei der Verfolgungsjagd wurde niemand verletzt, allerdings verursachte der Fahrer des Fluchtautos einen Unfall mit einem anderen Wagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. (dpa)