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23.09.2026
13:07 Uhr
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Nidda kündigt Vertrag mit Investor für Liebig-ThermeNidda. Die Stadt Nidda trennt sich von dem Thermeninvestor Interspa und tritt vom Kooperationsvertrag zurück. Die Stadtverordneten sind mehrheitlich diesem Beschluss des Magistrats gefolgt. Die Stuttgarter Interspa sollte den Nachfolgebau der im Herbst 2022 wegen zu hoher Energiekosten stillgelegten Liebig-Therme und ein Hotel hochziehen. Stadt und nvestor hatten auf eine Eröffnung vor Beginn der Landesgartenschau Oberhessen 2027 gehofft. Interspa ließ die alte Therme weitgehend abreißen, die Stadt zahlte dafür mehr als 600.000 Euro. In den vergangenen Monaten herrschte aber Stillstand auf der Baustelle in Bad Salzhausen. Investor und Bauaufsicht in Büdingen kamen nicht überein. Angesichts dessen zog der Magistrat die Reißleine. Der Vertrag mit Interspa habe vorgesehen, dass innerhalb von neun Monaten nach eurkundung die Baugenehmigung erteilt werde. Die vertragliche Frist endete laut Stadt am 5. März, wie die Stadt mitteilte.
Kassel: Betrüger erbeuten Schmuck im Wert von mehreren 10.000 EuroKassel. Eine Seniorin aus Kassel-Kirchditmold hat Goldschmuck im Wert eines fünfstelligen Geldbetrages an Betrüger verloren. Wie die Polizei mitteilte, gaben sich mehrere Täter als Ärzte aus und behaupteten, die Tochter der Seniorin liege wegen einer schweren Krebserkrankung in der Notaufnahme. Weiter erzählten die Betrüger in dem Telefonat am Dienstag, ein Medikament aus der Schweiz könne ihre Tochter heilen. Dieses werde später von der Krankenkasse übernommen. Da die Kostenübernahme jedoch einige Zeit in Anspruch nehme, müsse die Seniorin zunächst in Vorleistung gehen, um ihre Tochter zu retten. Sie erklärte sich daraufhin bereit, ihren gesamten Goldschmuck als vorläufige Zahlung zur Verfügung zu stellen. Etwa eine Stunde nach dem Anruf übergab die Seniorin den Schmuck in einem durchsichtigen Beutel in einem Wohngebiet in Kassel-Kirchditmold an einen etwa 60 Jahre alten Mann, der sich als Mitarbeiter des Krankenhauses ausgab. Der Betrug flog auf, als die Seniorin ihre Tochter erreichte und erfuhr, dass diese gesund war. Die Polizei bittet nun um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen. (dpa)
Opel-Zoo bekommt 2027 neuen DirektorKronberg. Im Opel-Zoo steht die Nachfolge für den langjährigen Zoodirektor Thomas Kauffels fest: Jochen Reiter, derzeit noch Direktor des Aquazoo Löbbecke Museums Düsseldorf, wird den Posten im Sommer 2027 übernehmen. Das hat der Zoo in Kronberg am Mittwoch mitgeteilt. Kauffels, der dann in den Ruhestand geht, werde die Fertigstellung der neuen Asienanlage aber noch bis zum Frühjahr 2028 begleiten und dem Zoo auch darüber hinaus eng verbunden bleiben. Für den Zoologen Reiter habe sich die Trägerstiftung des Zoos in einem mehrstufigen Auswahlverfahren entschieden. Reiter leitet das Aquarium mit Naturkundemuseum in Düsseldorf seit zehn Jahren. Davor war er wissenschaftlicher Leiter des Duisburger Zoos – und noch davor schon einmal im Opel-Zoo tätig: Als Zooinspektor war er dort von 2002 bis 2006 Dienstvorgesetzter der Tierpfleger und Handwerker sowie verantwortlich für die Futtermeisterei. Die frühzeitige Nachfolgeregelung soll, wie es vom Opel-Zoo heißt, Kontinuität und Raum für neue Impulse schaffen. Im Juli 2027 ist eine vierwöchige gemeinsame Übergabephase von Kauffels und Reiter geplant. Reiter übernimmt dann zum 1. August die Leitung.
Säuglingssterblichkeit in Hessen weiter auf niedrigem NiveauWiesbaden. In Hessen haben 99,7 Prozent der Mädchen und 99,66 Prozent der Jungen in den Jahren 2023 bis 2025 ihren ersten Geburtstag erreicht. Wie das hessische Statistische Landesamt mitteilte, ist diese Entwicklung Teil eines langfristigen Rückgangs der Säuglingssterblichkeit. Seit Ende der 2000er Jahre liegt die Sterblichkeit stabil bei etwa drei bis vier Todesfällen je 1.000 lebendgeborenen Kindern. 1946 starben noch 72,7 von 1.000 Lebendgeborenen vor ihrem ersten Geburtstag, 2025 waren es nur noch 3,3. Ein Großteil der insgesamt 172 Sterbefälle aus dem Jahr 2025 ereignete sich in den ersten 28 Lebenstagen. Davon starben 100 Säuglinge in der ersten Lebenswoche. Bei den Todesursachen entfielen im Jahr 2024 knapp die Hälfte auf Erkrankungen und Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt. Weitere 31,55 Prozent gingen auf angeborene Fehlbildungen und Chromosomenanomalien zurück. Die Zahlen zu den Todesursachen für 2025 liegen voraussichtlich erst im vierten Quartal 2026 vor. (dpa)
Erst Nebel, dann SonneOffenbach. In Hessen wird es nach morgendlichen Nebelfeldern heiter und sonnig. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, steigen die Temperaturen auf 17 bis 22 Grad an. In der Nacht zu Donnerstag ziehen Wolken auf, die vor allem im Norden Schauer mit sich bringen. Dazu sinken die Temperaturen auf 7 bis 11 Grad. Am Donnerstag ziehen die Schauer aus dem Norden ab. Im Tagesverlauf lockert es bei 16 bis 21 Grad zunehmend auf. Nachts bildet sich bei 3 bis 7 Grad Nebel. Wenn dieser am Freitag abzieht, zeigt sich vielerorts die Sonne und die Temperaturen steigen auf 18 bis 23 Grad. Am Samstag erwartet der DWD ebenfalls freundliches Wetter mit spätsommerlichen Temperaturen. (dpa)
18 Badetote in Hessen Wiesbaden. Die Zahl der Badetoten in Hessen seit Jahresbeginn ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. In den Gewässern des Bundeslandes ertranken in diesem Jahr bislang 18 Menschen. Diese Zahl veröffentlichte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in ihrer Sommerbilanz. Das ist ein Todesfall weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bundesweit liegt die Zahl der Badetoten zum Stichtag 15. September bei 320.Die meisten Toten gab es im Juni, als es sechs Opfer zu beklagen gab. Im August wurden vier Todesfälle gezählt. 9 Opfer ertranken in Flüssen und 5 in Seen. Bei 16 Toten handelt es sich um Männer, bei 2 um Frauen.Nach eigenen Angaben wachen bundesweit mehr als 50.000 Rettungsschwimmer der DLRG jährlich 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Die Zahlen in der Nachwuchsausbildung steigen. „Jede zusätzliche Rettungsschwimmerin und jeder zusätzliche Rettungsschwimmer macht Deutschlands Gewässer ein Stück sicherer“, sagte die DLRG-Präsidentin Ute Vogt. (dpa)
A3 für ein Pferd voll gesperrtFrankfurt. Wegen eines liegen gebliebenen Autos mit Pferdeanhänger musste die Polizei auf der A3 in Höhe des Offenbacher Kreuzes aushelfen. Für die Weiterfahrt sollte ein anderes Fahrzeug den Anhänger samt dem 13 Jahre alten Pferd übernehmen. Dafür habe das Pferd seinen Hänger jedoch kurz verlassen müssen. Damit dies für alle Beteiligten sicher vonstattengehen konnte, sperrte die Polizei die Fahrbahn nach eigenen Angaben für rund eine halbe Stunde voll. Der Anhänger wurde umgehängt, das Pferd wieder verladen und die Fahrt in die Tierklinik konnte fortgesetzt werden. (dpa)
Spatenstich für Hallenbad in Bad Vilbel wohl im FrühjahrBad Vilbel. Die Vorarbeiten für das von vielen Menschen in Bad Vilbel langersehnte Hallenbad haben schon vor einem halben Jahr begonnen – aber wann dürfte der erste Spatenstich gesetzt werden? Im März meinte CDU-Bürgermeister Sebastian Wysocki: „Ich schätze, der Spatenstich wird zum Jahresende hin gesetzt werden.“ Mittlerweile blickt er schon über Ende Dezember hinaus. Der Grund: Die Therme Group als Bauherr arbeitet noch an den Plänen für das Hallen- und Sportbad. Nun sagt Wysocki: „Ob wir in diesem Jahr noch einen Spatenstich erleben, kann ich seriös nicht beantworten, ich gehe eher vom ersten Quartal 2027 aus.“ Den Bauantrag für die auf 400 Millionen Euro taxierte Therme will der Bauherr noch dieses Jahr einreichen.Zum Stand der Dinge teilte eine Sprecherin der Therme Group mit: „Beim kommunalen Sporthallenbad liegt der Fokus auf der Detailplanung.“ Dieses Werk schaffe die Grundlage für die Vergabe der erforderlichen Leistungen. Sobald dieser Planungsschritt abgeschlossen sei, könne das Ausschreibungsverfahren beginnen und die nächste Phase des Projekts eingeleitet werden, erläuterte sie weiter. Die Baugenehmigung liegt seit diesem März bereits vor.
Hoher Schaden: Diebe stehlen Kupferkabel von Mobilfunkmast Zierenberg. Zehntausende Euro Schaden richteten Diebe an, die von einem Mobilfunkmast Kupferkabel gestohlen haben. Wie die Polizei berichtet, steht der Mast unweit einer Autobahnraststätte bei Zierenberg-Oberelsungen in Hessen. Die Diebe seien am Montag nach Einbruch der Dunkelheit kurz vor 21 Uhr gekommen, hätten eine Vielzahl von Kabeln durchtrennt und diese samt einem Stromzähler mitgenommen. (dpa)
Weitere Vermessungsflüge am Flughafen Frankfurt Frankfurt. Damit Flugzeuge sicher am Frankfurter Flughafen landen können, muss das entsprechende Landesystem regelmäßig überprüft werden. Das geschieht in der Regel nachts, wenn eigentlich ein Start- und Landeverbot gilt, damit die Präzision der Signale gut gemessen werden kann. Ein spezielles Flugzeug ist daher wieder von Donnerstag (24.9.) bis Sonntag (27.9.) jeweils zwischen 23 und 3 Uhr unterwegs – diesmal auf der Nordwestlandebahn, wie die Deutsche Flugsicherung mitteilte. Um die Störungen für Anwohner möglichst gering zu halten, versuche man, das Überfliegen von Orten zu vermeiden, hieß es. Zum Einsatz kommt ein Turbo-Prop-Flugzeug des Typs Beechcraft Super King Air 350. Erlaubt das Wetter oder die Technik in dem Zeitraum keine Flugvermessungen, ist ein Ausweichtermin zwischen dem 1. und 3. Oktober vorgesehen. Normalerweise gilt zwischen 23.00 und 5.00 Uhr ein Nachtflugverbot am größten deutschen Flughafen. (dpa)
Nordhesse gewinnt fast 17 Millionen Euro im Lotto Wiesbaden. Millionengewinn durch Zufallsprinzip: Das ist einem Mann aus Nordhessen in der Lotterie 6 aus 49 gelungen. Der zunächst unbekannte Tipper legte nun die entscheidende Spielquittung vor und kann sich somit über rund 16,67 Millionen Euro vom 19. August freuen, wie Lotto Hessen mitteilte. „Erst eine Handvoll Mal habe ich in meinem Leben getippt. Ich würde sagen, das war göttliche Fügung“, erzählte der Mann beim Einlösen seines Gewinnes. Und: Die sechs Richtigen und die Superzahl 6 seien nicht das Ergebnis einer besonderen Taktik gewesen. „Ich habe einfach wild drauf los gekreuzt. Das sind reine Zufallszahlen, keine Geburtstage oder Zahlenlieblinge“, so der Nordhesse. Erst vor wenigen Tagen habe der Glückspilz seinen Gewinn bemerkt und bei Lotto Hessen gemeldet. Über seine Wünsche müsse er sich in Ruhe Gedanken machen. „Erstmal sacken lassen und dann schauen wir weiter“, so der Mann. Eine Investition stehe jedoch schon fest: ein eigenes Wohnmobil. Auch beim Einkaufen nicht mehr so auf die Preise achten zu müssen, freue ihn sehr.Der Nordhesse erzielte mit seinem Tipp den neunten hessischen Millionengewinn des Jahres. Er teilt sich den Jackpot vom 19. August, in dem sich insgesamt 50 Millionen Euro befanden, mit zwei Tippern aus Niedersachsen. Die beiden bekamen ebenfalls nach Angaben von Lotto Hessen jeweils mehr als 16 Millionen Euro. (dpa)
Scheunenbrand im Vogelsberg ist gelöscht Mücke. Ein Feuer auf einem Anwesen in der Gemeinde Mücke im Vogelsbergkreis ist gelöscht. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen am Montag in einer Scheune ausgebrochen. Danach griffen die Flammen laut Polizei auf zwei angrenzende Gebäude über. Es habe „lichterloh“ gebrannt, hieß es. Die Bewohner des Anwesens waren am späten Nachmittag bereits in Sicherheit gebracht worden. Ein Bewohner (31) handelte sich allerdings eine Rauchgasvergiftung ein, als er einen Hund aus dem Wohnhaus rettete. An Anwohner im Ort ging wegen des Rauchs eine Warnung raus. Bis zum Morgen hielten einige Feuerwehrleute noch Brandwache, um eventuell wieder aufflammende Glutnester schnell zu löschen. (dpa)
Das Wetter bleibt spätsommerlich und trockenOffenbach. Der Tag startet in Hessen mit Wolken. Bis zum Vormittag bleibt es an vielen Orten neblig-trüb, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt. Später am Tag lockert es auf. Im Süden wird es dann sogar sonnig. Regen erwartet der DWD nicht. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 16 und 21 Grad, im höheren Bergland um die 15 Grad. Es weht nur ein schwacher Wind. In den nächsten Tagen ändert sich an der Wetterlage wenig. (dpa)