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21.07.2026
06:15 Uhr
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Warner-Übernahme auf Eis + Cyberangriff auf Katasteramt + Telekom bleibt am Ball + Tankrabatt wird nicht erneuert + Leitlinien zur Kennzeichnung von KI-Inhalten

Eine US-Richterin stoppt vorerst die milliardenschwere Übernahme von Warner Bros. durch Paramount. Mehrere US-Bundesstaaten unter Führung Kaliforniens hatten gegen den Deal geklagt. Sie feiern nun einen Teilerfolg. In Rumänien löscht ein Cyberkrimineller nach einem gescheiterten Erpressungsversuch die gesamte Grundbuchdatenbank des Landes und legt damit den rumänischen Immobilienmarkt lahm. Und die Telekom sichert sich auch für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft die Übertragungsrechte – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Um die Fusion von Paramount und Warner Bros. zu stoppen, die bereits von der US-Regierung grünes Licht erhalten hat, reichten in der vergangenen Woche Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten Klage beim US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien ein. Sie argumentieren, dass durch den 110 Milliarden US-Dollar schweren Deal der Wettbewerb bei Film- und Fernsehangebot eingeschränkt und somit Kinos, Kabelfernsehsendern und Verbrauchern in den USA erheblicher Schaden zugefügt würde. Nun haben sie einen Teilerfolg erzielt. Die zuständige Richterin erließ eine einstweilige Verfügung. Damit geht der Streit in die nächste Runde. Vor allem Paramount läuft die Zeit davon. US-Gericht stoppt vorübergehend Warner Bros.-Übernahme durch Paramount
Ein Cyberkrimineller hat sich in Rumänien Zugang zum nationalen Katasteramt verschafft und später versucht, die erbeuteten Daten in einschlägigen Internetforen zu verkaufen. Nachdem ein Erpressungsversuch der Behörde scheiterte, löschte er nach eigenen Angaben schließlich die gesamte Grundbuchdatenbank des Landes. Das brachte den Immobilienmarkt des EU-Mitglieds zum Stillstand. Notare können derzeit keine neuen Transaktionen beurkunden, und Bürger können weder Eigentumsnachweise noch detaillierte Grundbuchauszüge abrufen. Dafür konnte der Angreifer aber wohl enttarnt werden. Rumänien: Cyberkrimineller löscht die gesamte Grundbuchdatenbank des Landes
Die Deutsche Telekom blickt zufrieden auf die am Sonntag zu Ende gegangenen Fußball-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada zurück. „Es war für uns eine Fußball-Weltmeisterschaft der Rekorde“, sagte Telekom-Deutschlandchef Rodrigo Diehl. Man habe mehr als 200 Millionen Zuschauer erreicht. Und auch die Spiele der kommenden Fußball-WM 2030 wird der Bonner Konzern auf seinem Streamingdienst Magenta TV übertragen. Die Telekom hat erneut die Übertragungsrechte für alle 104 Partien des Turniers erworben, dürfte jedoch wieder Sublizenzen verkaufen, zumal die Öffentlich-Rechtlichen bestimmte Spiele laut Rundfunkstaatsvertrag fest zeigen dürfen. Auch 2030: Telekom bleibt bei der WM am Ball
Nachdem der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Iran um die Kontrolle der Straße von Hormus wieder aufgeflammt ist und an Intensität zunimmt, klettern auch die Spritpreise in Deutschland wieder. Seit Anfang Juli sind die Preise an den Zapfsäulen stark gestiegen. Auch übers Wochenende ging es weiter nach oben – Richtung Allzeithoch. Von Anfang Mai bis Ende Juni galt ein Tankrabatt, mit dem die Bundesregierung den Anstieg der Spritpreise dämpfte. Eine Neuauflage des Tankrabatts aber soll es nicht geben, das haben Vertreter der Bundesregierung sowie der Koalitionsfraktionen deutlich gemacht. Spritpreise steigen rasant: Kein neuer Tankrabatt geplant
Mit der EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (KI) will die Europäische Union einen gemeinsamen gesetzlichen Rahmen für die Anwendung von KI bieten. Nach den Vorstellungen Brüssels müssen Betreiber von KI-Systemen offenlegen, wenn es sich um KI-generierte Inhalte handelt. Seit 2024 tritt die europäische KI-Verordnung schrittweise in Kraft; zuletzt aber hat die EU das Wirksamwerden einiger der darin verankerten Regeln nach hinten verschoben. Dazu zählen unter anderem einige Regeln für Hochrisiko-KI. Nun aber hat die EU-Kommission Leitlinien zur Kennzeichnung von KI-Inhalten verabschiedet. Ab kommendem Monat müssen Anbieter KI-generierte Inhalte transparent ausweisen. EU-Leitlinien für KI-Kennzeichnungspflichten ab August wirksam
Auch noch wichtig:
(akn)