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15.09.2026
08:48 Uhr
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RIchard Seidl spricht mit Dr. Benjamin Hummel über die Aufgaben und die Verantwortung von Entwicklerinnen und Entwicklern, wenn KI Code generiert.

Mehr Code bedeutet mehr Fehler; eine einfache Gleichung, die in der Euphorie rund um KI-gestützte Softwareentwicklung gern übersehen wird. Richard Seidl spricht mit Benjamin Hummel darüber, was passiert, wenn Unternehmen aufs Tempo drücken, aber die Qualitätssicherung nicht mitwächst. Die beiden diskutieren, warum KI-Reviews im Schnitt nur 30 Prozent wirklich hilfreiche Kommentare liefern, weshalb statische Analyse oft die günstigere und präzisere Wahl bleibt und was es bedeutet, wenn Entwicklerinnen und Entwickler ihre Features bewusst wieder von Hand schreiben.
Auch die Frage der Haftung kommt zur Sprache: Wer trägt die Verantwortung, wenn ein Agent fehlerhaften Code in einem sicherheitskritischen System produziert? Am Ende steht die Erkenntnis, dass nicht Geschwindigkeit das eigentliche Problem löst, sondern die Fähigkeit, innezuhalten und zu fragen, was wirklich gebraucht wird.
Dr. Benjamin Hummel hat im Bereich Software Engineering promoviert und zu den Themen Softwarequalität und -wartbarkeit geforscht und publiziert. Seit über 20 Jahren entwickelt er aktiv Methoden und Werkzeuge für die Qualitätsverbesserung von großen Softwaresystemen. Als Mitgründer und CTO der CQSE GmbH verantwortet er seit über zehn Jahren die Entwicklung und den Betrieb der Software-Intelligence-Plattform Teamscale.
Dieses Format fokussiert sich auf Softwarequalität: Ob Testautomatisierung, Qualität in agilen Projekten, Testdaten oder Testteams – Richard Seidl und seine Gäste betrachten die Dinge, welche die Qualität in der Softwareentwicklung steigern.
Die aktuelle Episode ist auch auf Richard Seidls Blog verfügbar.
(mai)