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26.07.2026
12:29 Uhr
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Richard Wagner, der große Komponist und glühende Judenhasser – das gehört zur Identität Deutschlands. Welche Verantwortung ergibt sich daraus? Die Rede im Wortlaut.

„Bin ich depressiv? Gebe ich auf? Im Leben nicht.“ Michel Friedman auf der Bühne des Festspielhauses der Richard-Wagner-Festspiele. Daniel Löb/dpa
1850 schreibt Richard Wagner in Zürich: „Der Jude […] herrscht und wird so lange herrschen als das Geld die Macht bleibt vor welcher all unser Tun und Treiben seine Kraft verliert. Wir haben nicht erst nötig, die Verjüdung der modernen Kunst zu bestätigen, sie springt in die Augen und bestätigt sich den Sinnen von selbst.“
Michel Friedman sollte zum Auftakt der 150. Bayreuther Festspiele über Antisemitismus, Richard Wagner und Aufarbeitung sprechen. Die Veranstaltung wurde wegen „Sicherheitsbedenken“ abgesagt. Was hätte er zu sagen gehabt – und was sagt er nun?
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