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30.06.2026
15:06 Uhr
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Das BSW versucht, mit einem Angebot zu locken: Parteigründerin Wagenknecht könne vor den Landtagswahlen im September öffentlich mit der AfD-Chefin diskutieren. Geht es dabei nur um Aufmerksamkeit?

Sahra Wagenknecht und Alice Weidel trafen sich schon einmal zu einem TV-Duell: Im Oktober 2024 beim Nachrichtensender Welt TV. Kay Nietfeld/dpa
Offiziell hat Sahra Wagenknecht in der von ihr gegründeten Partei nur noch eine Rolle im Hintergrund: Sie leitet die Grundwertekommission des BSW. Nun aber sucht die 56-Jährige – wieder einmal – die große Bühne: ein Rededuell mit AfD-Partei- und -Fraktionschefin Alice Weidel. Das schlägt die BSW-Spitze in einem zweiseitigen Brief an Weidel und ihren Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla vor. Genau genommen schweben der BSW-Spitze sogar zwei Debatten vor. Wagenknecht und Weidel sollen einmal in Magdeburg und einmal in Schwerin miteinander diskutieren, jeweils im September.
Die Aussicht eines AfD-Wahlsiegs alarmiert die Richterschaft in Sachsen-Anhalt. Eine neue Regierung hätte die Chance, die Justiz auf ihre Linie zu bringen, warnt der Landesvorsitzende des Richterbunds, Christian Löffler.
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