SZ 18.03.2026
15:00 Uhr

(+) Afrika Cup: Marokko feiert nachträglich – und schuld ist Gianni Infantino


Die Aberkennung des Afrika-Cup-Titels für Senegals Fußballer ist ein einmaliger Vorgang – und eine Farce. Aber dieser Fall spielt nicht nur in Afrika, sondern vor allem auch in der Fifa.

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Jetzt ist Afrikas Fußball also völlig aus den Fugen geraten. Die nachträgliche Neuvergabe eines bedeutenden Kontinentaltitels: So etwas hat es auf der ganzen Welt noch nie gegeben, und die Umstände machen die Angelegenheit zur kompletten Farce. Ausgerechnet die Mannschaft, die im Finale des Afrika-Cups auf groteske Art vom Schiedsrichter und den organisatorischen Abläufen benachteiligt worden ist und sich trotzdem durchgesetzt hat, wird sanktioniert. Stattdessen profitiert die Mannschaft, bei der es ohnehin schon den Eindruck hatte, dass sie unbedingt zum Titel durchgeschoben werden soll.

Das schräge Finale des Afrika-Cups wirkt kräftig nach. Denn es bettet sich ein in eine Skandalchronik des afrikanischen Fußballs. Mal wieder mittendrin: Fifa-Präsident Gianni Infantino.

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