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08.06.2026
14:53 Uhr
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Das Regime hat sich mit Gewalt gegen das eigene Volk und mit Geschick gegen die USA behauptet. Aber im Konflikt mit Netanjahu geht es um mehr.

Frauen halten im März auf dem Platz der Islamischen Revolution in Teheran Plakate mit dem Konterfei des Obersten Führers Irans, Modschtaba Chamenei. Öffentlich zeigt sich das Staatsoberhaupt nicht. Vahid Salemi/AP/dpa
Die Männer, die Iran regieren, sind derzeit berauscht von sich, so jedenfalls lesen sich ihre Social-Media-Konten und die von ihnen kontrollierten Medien. Nicht, dass sie früher zu Zweifeln geneigt hätten. Aber es fällt auf, mit welch einem Selbstbewusstsein sie nun auftreten. Ihr Regime erlebte erst vor wenigen Monaten seine größte Krise. Da war die schlimme und seither schlimmer gewordene Wirtschaftslage. Da war die Entfremdung vom eigenen Volk, das in der Islamischen Republik mehrheitlich eine Art Besatzungsregime sieht. Da war die ständige Gefahr eines israelischen Angriffs.
Iran hat Israel angegriffen, zum ersten Mal seit Beginn der Waffenruhe vor zwei Monaten. Die Attacke zeigt, wie selbstbewusst das iranische Regime geworden ist. Fängt jetzt der Krieg aufs Neue an?
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