SZ 27.09.2026
15:49 Uhr

(+) Astrid Prolls Erinnerungen: „Wir langweilten uns zu Tode und erfanden die RAF“


Astrid Proll war Mitgründerin der „Roten Armee Fraktion“. In ihrer Autobiografie erfährt man kaum Neues über die linksextremistische Terrororganisation, außer: Aussteigen war möglich.

(+) Astrid Prolls Erinnerungen: „Wir langweilten uns zu Tode und erfanden die RAF“
Stand noch vor der Terrorphase der RAF mehrmals vor Gericht: Astrid Proll 1973 als Mitglied der damals sogenannten Baader-Meinhof-Bande.
Kurt Strumpf/AP

Auf der Bekanntheitsskala deutscher Linksterroristen stand Astrid Proll stets im Schatten von Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin oder Andreas Baader. Andernfalls wäre sie vermutlich auch nicht mehr am Leben. Als jüngstes Mitglied der ersten Generation der RAF, Jahrgang 1947, war ihr nach ihrer Haftentlassung 1979 ein zweites Leben vergönnt. So beschreibt es die 79-Jährige selbst in ihrem Erinnerungsbuch, das sie zusammen mit dem Kunsthistoriker und Künstler Boris von Brauchitsch geschrieben hat.

Astrid Proll hat die RAF mitgegründet, nun hat sie ihre Autobiografie geschrieben. Ein Gespräch über Gruppendruck in der Terror-Organisation, die Lederjacke von Andreas Baader und das Glück, früh ins Gefängnis gekommen zu sein.

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