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26.06.2026
16:00 Uhr
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Der Mann, der 2024 mit einem Auto in den Weihnachtsmarkt fuhr, erhält die Höchststrafe. Aber das ist weniger bemerkenswert als die Größe, die die vielen Opfer vor dem Landgericht gezeigt haben.

Da geht er hin, in Handschellen – der mann der sechs Menschen getötet und Hunderte verletzt hat. Hendrik Schmidt/dpa
Wenn ein derart schweres Verbrechen geschieht, unter den Augen von vielen Menschen, und wenn der Täter auch noch auf frischer Tat erwischt und festgenommen wird, dann ist das am wenigsten Überraschende, wie wohl der Strafprozess ausgehen wird. Mit einer Verurteilung, natürlich. In Magdeburg hat ein Mann aus Saudi-Arabien am 20. Dezember 2024 ein Auto in die Menschenmenge hineingesteuert, sechs wurden getötet, Hunderte verletzt. Dass das Landgericht Magdeburg am Freitag die lebenslange Freiheitsstrafe gegen ihn ausgesprochen hat: Daran verwundert nichts.
So gut wie kein Wort des Bedauerns hat Taleb A. gesagt zu den Angehörigen und Opfern seiner Amokfahrt am 20. Dezember 2024 in Magdeburg. Für die Nebenkläger war das nur schwer zu ertragen, und sie wissen: Nach dem Urteil ist ihr Albtraum nicht vorbei.
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