SZ 17.06.2026
14:19 Uhr

(+) Autoindustrie: Auch BMW kann sich der Realität nicht entziehen


Zuletzt vermittelten sie in München den Eindruck, dass die Krise der Autobranche BMW nicht viel anhaben kann. Das hat sich gerade gründlich geändert, muss aber nicht unbedingt eine schlechte Nachricht sein.

(+) Autoindustrie: Auch BMW kann sich der Realität nicht entziehen
Die Realität ist auch beim Autokonzern BMW ein bisschen schwieriger als bisher dargestellt. Das ist seit Dienstagabend klar. Heinz Gebhardt/Imago

Die Party ist vorbei, jetzt auch in München. Lange hatten sie sich bei BMW so gegeben, als betreffe sie die Krise der anderen europäischen Autokonzerne nicht. Stattdessen feierte der inzwischen abgetretene Chef Oliver Zipse sich und die Seinen – für den strategischen Weitblick, das Festhalten an Verbrennern und E-Autos, die technische Aufholjagd mit der „Neuen Klasse“. Gleich sieben Mal feierte man die Premiere des neuen elektrischen 3ers in München, alle sollten dabei sein. „Zuversicht ist keine Stimmung. Sie ist eine aktive Entscheidung“, sagte Zipse dann noch vor ziemlich exakt einem Monat auf der Hauptversammlung und trat ab.

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