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09.09.2026
14:28 Uhr
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Ferienunterkünfte und befristete möblierte Apartments befördern den Mietpreiswucher, das zeigen mehrere Studien. Städte wie Barcelona, Florenz und Berlin wollen sich damit nicht mehr abfinden.

Koffer in Flammen: In Barcelona hat ein Graffiti-Künstler im Altstadtviertel El Raval seiner Wut auf den überbordenden Tourismus Luft gemacht.
Jordi Boixareu/IMAGO/ZUMA Press
Ein Apartment mit Doppelbett und Sofa für mehr als 3000 Euro pro Wochenende – Ende September ist das in München keine Seltenheit. Viele Einheimische bieten zum Oktoberfest ihre Wohnung auf Plattformen wie Airbnb an. Doch nicht nur zur Wiesnzeit sind solche Kurzzeitvermietungen ein Problem, weshalb das Sozialreferat der Stadt mit Kontrollen gegen die Zweckentfremdung vorgeht. Denn in München und in anderen europäischen Großstädten haben die Menschen immer mehr Angst davor, sich das Leben in ihrer Stadt nicht mehr leisten zu können.
In Europas Großstädten sind die Mieten für viele unbezahlbar und Eigentumswohnungen zum kühnen Traum geworden. Jetzt reagiert die EU: Sie unterstützt Kommunen im Kampf gegen Airbnb-Exzesse und Spekulation.
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