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22.09.2026
18:19 Uhr
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Zwei Tage nach dem Wahldesaster von Mecklenburg-Vorpommern ist Merz zur Aussprache in der Unionsfraktion. Der Unmut ist groß, am Ende aber überwiegt die Disziplin.

Es hätte schlimmer für ihn kommen können: Friedrich Merz (Mitte) mit Unionsfraktionschef Thorsten Frei (rechts) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann (links).
Kay Nietfeld/dpa
Thorsten Frei versucht gar nicht erst, die Lage schön zu reden. Gleich beginnt die erste Sitzung der Unionsfraktion nach den beiden Landtagswahlen vom Sonntag. Und der Vorsitzende setzt schon mal den Ton. Als CDU erlebe man gerade „sehr schwierige Tage“, sagt Frei. „Das waren nicht einfach nur schlechte Ergebnisse für uns, das waren dramatische Ergebnisse.“ Und das sei „natürlich eine Zäsur“ für die Union gewesen. Daraus müsse man jetzt „die notwendigen Lehren ziehen“.
Nach dem Wahldesaster kommt die CDU-Spitze zusammen. Anschließend sagt Merz, niemand habe „irgendeine personelle Frage“ gestellt. Doch der Unmut über ihn ist groß.
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