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05.10.2026
21:17 Uhr
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Die Demonstrationen in Frankreich werden immer gewalttätiger. Schon an diesem Dienstag könnten sich die Protestbewegung über das ganze Land ausweiten. Und nicht nur dort werden soziale Fragen immer drängender.

Wie in dieser Schule in Aubervilliers, einem Vorort von Paris, geraten Schüler und Sicherheitskräfte im ganzen Land aneinander.
LOU BENOIST/AFP
Dutzende Polizisten suchen hinter ihren Schutzschilden und Fahrzeugen Deckung, Feuerwerkskörper und Molotowcocktails prasseln auf sie nieder. Grauer Rauch zieht in Schwaden um das Lycée Vauquelin im 13. Pariser Arrondissement, das Glas einer Eingangstür ist zersplittert. Auch beim Lycée Turgot im dritten Arrondissement ist der Zugang versperrt, Schülerinnen und Schüler haben aus Brettern eine Bühne gebaut. Von dort rufen sie ihre Parolen auf die Straße, einige der Vermummten zeigen ihre Mittelfinger. In vielen anderen Schulen im Land haben Jugendliche schon im Morgengrauen Barrikaden errichtet.
Dieser 19-Jährige Ryad Rani Schroeyers ist das Megafon der Gymnasiasten-Bewegung, deren Eskalation die Republik erschüttert. Der Leiter der Schülergewerkschaft beklagt, die Polizei gehe zu weit – „und das im Land der Menschenrechte“.
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