SZ 09.07.2026
08:37 Uhr

(+) „Die Toten Hosen“ im Olympiapark: Campino lässt in München den Bundesinnenminister ausbuhen


Der Sänger der „Toten Hosen“ kritisiert heftig das geplante Abschiebezentrum am Münchner Flughafen. Ansonsten fühlen sich die Düsseldorf Punk-Helden auf ihrer Abschiedstournee mit den Bayern und ihrem Bier sehr verbunden.

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Jetzt mit Mitte 60 sind Die Toten Hosen alt genug, um mit den Frotzeleien gegen die Bayern aufzuhören. Ihren unverschämten Anti-FC-Bayern-Song, sie spielen ihn diesmal nicht in München, auch wenn es ihnen ohnehin niemand übel nehmen würde. Campino verrät sogar: Das eigene Bier in den 0,33-Liter-Büchsen „Hosen Hell“, die er werbewirksam oft in der Hand hält, „das lassen wir in Bayern brauen, weil die hier Ahnung haben“. Ob das allerdings richtig sei, es quasi aus dem „Ausland“ zurück nach Düsseldorf transportieren zu lassen?

Die Kultband aus Düsseldorf ist gerade auf Abschiedstour. In ihren Anfängen in den Achtzigerjahren nimmt sie in der Wallfahrtskirche Jesenwang das Video zu „Eisgekühlter Bommerlunder“ auf. Der Dreh artet aus und manche Bewohner sind empört – bis heute.

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