SZ 20.05.2026
15:50 Uhr

(+) EU-Sanktionen: Wie deutsche Spitzenforschung einem sanktionierten Oligarchen zugutekommt


Andrej Melnitschenko steht auf der Sanktionsliste der EU. Das Forschungszentrum Jülich arbeitet trotzdem für sein Unternehmen. Über einen Fall, bei dem jeder alles richtig macht, und doch alles falsch läuft.

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Das Leben als Oligarch ist auch nicht immer ganz sorgenfrei. Andrej Melnitschenko zum Beispiel, dessen Name auch Andrey Melnichenko geschrieben wird, hat mit Geld sozusagen ein Luxusproblem. Der in Belarus geborene 53-Jährige ist einerseits einer der reichsten Männer Russlands. Schließlich hat er zwei prosperierende Konzerne mitgegründet und war lange Jahre deren Mehrheitseigentümer: einmal von Euro-Chem, einer der weltweit größten Düngemittelhersteller, um den es hier gehen soll, und auch vom Kohlekonzern Suek.

Warum am Persischen Golf so viel Stickstoffdünger produziert wird, Russland in Deutschland immer noch mitmischt und was das für die Lebensmittelpreise in Deutschland bedeutet.

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