SZ 24.05.2026
12:37 Uhr

(+) FC Bayern: Max Eberl und die Zweifel


Nach dem Pokalfinale äußert sich Max Eberl zu den von Uli Hoeneß formulierten „Zweifeln“ an seiner Zukunft in München. Der Sportvorstand ist offensichtlich enttäuscht.

(+) FC Bayern: Max Eberl und die Zweifel
An einer Aussprache zwischen Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß (Mitte) und Sportvorstand Max Eberl (rechts) führt wohl kein Weg vorbei. Michael Kappeler/dpa

Auf Max Eberls T-Shirt flog ein Kakadu. Der FC Bayern hat diesen Vogel mit der bunten Federhaube ja nun zum zweiten Maskottchen neben Bär Berni erklärt, nachdem die Mannschaft vor einem Jahr im Münchner Lokal „Käfer“ die deutsche Meisterschaft am Fernseher feierte und eine Kakadu-Porzellanfigur dort herumstand. Seitdem reist sie trotz ihrer zerbrechlichen Natur mit der Mannschaft als Glücksbringer mit. Dieser weiße Kakadu ist so präsent, im Interesse einer sauberen Vereinschronik müsste mal ein Spieler aufklären, wer, wie, wann und aus welchem Motiv genau den Vogel damals mitgenommen hat. Und die Frage, wer, wie, wann und aus welchem Motiv heraus genau was gemacht hat, beschäftigte auch Max Eberl, als er in den mächtigen Gängen des Berliner Olympiastadions stand und nach dem Pokalsieg über Zweifel und seine Zukunft beim FC Bayern sprach.

Vater des VfB-Trainers, Berater zweier Bayern-Profis: Dieter Hoeneß spricht über ein Pokal-Endspiel, in dem er den Stuttgartern die Daumen drückt, den Münchnern aber auch – und erklärt, was einst sein Verhältnis zu Bruder Uli belastet hat.

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