SZ 21.09.2026
00:12 Uhr

(+) Fernsehen: Wie Merz den „Schicksalsabend“ für sich absagte


Kurz sah es so aus, als würde der Kanzler etwas „ganz, ganz Wichtiges“ sagen. Aber dann unterbrach er doch nur für viereinhalb Minuten die Rituale einer Wahlberichterstattung, die im Umgang mit dramatischen Ergebnissen inzwischen Routine hat.

(+) Fernsehen: Wie Merz den „Schicksalsabend“ für sich absagte
Außerordentliche Abweichung vom Wahlabendprotokoll: Für viereinhalb Minuten verdrängte der Kanzler alle anderen vom Fernsehschirm.
Marcus Brandt/AFP

Für die Fernsehmacher ist so ein Wahlabend auch bloß ein Krimi mit anderen Mitteln. Dass es „spannend“ wird, versprechen sie den Zuschauern üblicherweise. Dass es dramatisch werden könnte, darauf ist man in diesen Zeiten ohnehin eingestellt. Aber dann legte Markus Preiß, der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, noch einen drauf.

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