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14.09.2026
14:58 Uhr
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Im Dokumentarfilm „Naza“ berichten israelische Soldaten über Kriegsverbrechen in Gaza. Droht den Filmemachern in Israel nun die Aberkennung der Staatsbürgerschaft? Oder sogar Schlimmeres?

Yuval Abraham und Rachel Szor bei der Preisverleihung in Venedig.
Stefani Rellandini/AFP
Yuval Abraham schien unsichtbare Kämpfe auszufechten. Der israelische Filmemacher bewegte den Kopf über seinem dünnen Hals hin und her, öffnete den Mund und schloss ihn wieder, formte Worte, stumm, nur für sich. Er wirkte nicht nervös, so wie man eben nervös sein kann, wenn man womöglich gleich auf die Bühne gerufen wird, um einen der wichtigsten Filmpreise der Welt entgegenzunehmen. Er wirkte, als habe er Angst.
Die Filmfestspiele in Venedig ließen dieses Jahr Zweifel aufkommen, ob glamouröse Festivals noch in die Gegenwart passen. Sie haben aber auch gezeigt, was mit ihnen verschwinden würde.
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