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08.10.2026
15:59 Uhr
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Die UBS ist nach der Übernahme der Credit Suisse so groß geworden, dass die Schweiz sie im Krisenfall nicht mehr retten könnte. Nun ist ein Machtkampf zwischen der Großbank und der Politik entbrannt.

Arbeiten am UBS-Firmenschild auf einem Gebäude der Bank in Zürich.
FABRICE COFFRINI/AFP
Das Verhältnis von Politik und Wirtschaft in der Schweiz erinnert manchmal an Goethes „Zauberlehrling“. Dem ist bekanntlich das eigene Schaffen über den Kopf gewachsen, als der von ihm als Wasserträger zum Leben erweckte Besen außer Kontrolle gerät und das Haus überflutet. Und dummerweise hat der angehende Zauberer vergessen, wie man den Spuk beendet.
Wenige gehen so schonungslos mit dem Finanzplatz Schweiz ins Gericht wie Bankenexperte Urs Birchler. Er erklärt, warum Banken nur Dinge finanzieren sollen, die sich rentieren – und welche Risiken er für die Finanzwelt sieht.
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