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06.07.2026
17:07 Uhr
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft sieht die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr. Das System biete zu viele Angriffspunkte für politische Attacken. Manche davon sind hausgemacht.

Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD Sachsen-Anhalt, im Juni bei der Vorstellung der Wahlkampagne zur Landtagswahl. Im „Regierungsprogramm“ enthalten: die Abschaffung mancher Forschungsfelder. Foto: Ronny Hartmann/dpa
Wissenschaft steht unter Druck wie lange nicht, nicht nur in den USA: Auch in Deutschland könnte es bald zu Angriffen auf die Freiheit der Forschung kommen. Dazu muss man nur in das „Regierungsprogramm“ der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt blicken. Dort ist etwa die explizite Forderung nach der Abschaffung einzelner Forschungsfelder wie der Gender Studies zu finden. Oder die nach einer politisch gesteuerten Einrichtung von Lehrstühlen und Instituten, die sich etwa mit „kritischer Islamforschung“ beschäftigen sollen oder mit der Frage, wie das deutsche Volk zu mehr Nachkommen zu bewegen ist.
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