SZ 11.08.2026
15:03 Uhr

(+) Forschung in der Antarktis: Als der Eisberg den Weg versperrte


Ein gestrandeter Eisberg blockierte 2025 den Weg einer Kaiserpinguinkolonie zum Meer. Mit offenbar fatalen Folgen für den Nachwuchs.

(+) Forschung in der Antarktis: Als der Eisberg den Weg versperrte
Eine Kaiserpinguinkolonie in der Antarktis. IMAGO/IMAGO/Danita Delimont

Auf der vulkanischen Coulman-Insel im antarktischen Rossmeer tummeln sich die Kaiserpinguine zur Brut. Die Weibchen legen ihre Eier im Mai oder Juni – und machen sich danach sofort auf den Weg in die Nahrungsgebiete, während die Männchen die Eier durch den antarktischen Winter hindurch alleine ausbrüten. Ein bis zwei Monate später, im Juli und August, schlüpfen die Küken und haben vor allem eins: großen Hunger. Nun tauschen die Partner die Rollen. Nachdem die Weibchen die Männchen an der Brutstätte abgelöst haben, machen sich die Männchen auf den Weg, um Fische für ihren Nachwuchs zu fangen. Nichts kann sie aufhalten.

Vertriebene Robben, Freude über schmelzende Gletscher: Reiseleiter berichten anonym, wie sich manche Touristen in der Antarktis aufführen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: