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16.08.2026
12:41 Uhr
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Sandbänke und Geröll, wo früher Wasser war: Die sinkenden Pegelstände des Rheins und anderer Flüsse bedrohen die Wirtschaft. Es gibt bereits erste Lieferengpässe, und es könnte noch schlimmer kommen.

Eigentlich fahren hier große Schiffe, jetzt kann man dort sogar wandern: Das ausgetrocknete Flussbett des Rheins vor dem Mäuseturm bei Bingen. Boris Roessler/dpa
Eigentlich war der Rhein auch schon früher nicht immer so ganz zuverlässig, auch vor mehr als 200 Jahren nicht. Es gab Hochwasser, das die Menschen am Fluss um Hab und Gut brachte. Und manchmal führte der Rhein auch zu wenig Wasser. Aber vom Klimawandel war damals nicht die Rede, noch lange nicht. Stattdessen widmeten Dichter und Komponisten dem Rhein schaurig-romantische Werke, keines davon ist bekannter als die Ballade „Die Loreley“ von Heinrich Heine über eine blonde, singende Dame („Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“). Klingt heute vielleicht etwas seltsam, aber, so die Sage: Die singende Schönheit soll die Binnenschifffahrt schon damals schwer durcheinandergebracht haben.
Binnenschiffe sind leiser als Züge und klimafreundlicher als Lastwagen. Doch die Kanäle verfallen, die Schleusen sind marode. Unterwegs mit einem Schiffer, der am Zustand der Wasserwege verzweifelt.
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