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04.08.2026
15:03 Uhr
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In Indonesien steigt die Zahl der Schlangen – und damit vermutlich auch die Zahl der Schlangenbisse. Doch mittlerweile überleben die meisten Menschen. Das haben sie vor allem einer Frau zu verdanken: Tri Maharani. Ein Besuch bei der Gegengift-Managerin.

Die Königskobra ist die größte Giftschlange der Welt – und eine der gefährlichsten. Vor einigen Jahren wurde auf der Insel Java eine Sängerin auf der Bühne gebissen und starb später im Krankenhaus. Imago premium/Cavan Images
Es ist der zwölfte Tag nach dem Biss, und immer noch kämpft Daffa um sein Leben. Er ist zehn Jahre alt, ein normaler Schuljunge aus dem Küstenbezirk Karawang in der indonesischen Provinz West-Java. Und nach allem, was die Schlangengift-Bekämpferin Tri Maharani vom Gesundheitsministerium in Jakarta weiß, spielte er im Wasser, als er Anfang Juli am Strand Samudra Baru auf eine Seeschlange traf. Als sie ihn gebissen hatte, rannte er heim. Braun und gelb sei die Schlange gewesen, mehr konnte Daffa seinen Eltern nicht sagen. Stunden später wurde er bewusstlos, das Gift lähmte seine Atemwege. In der Notaufnahme des Krankenhauses in Karawang rettete man ihn mit künstlicher Beatmung. Tri Maharani kümmerte sich um das Gegengift.
In Uttar Pradesh in Indien greifen vermehrt Wölfe Menschen an, vor allem Kinder. Einer Mutter wurde der dreijährige Sohn nachts beim Stillen entrissen, nun hat das ganze Dorf Angst. Was bringt die Tiere dazu?
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