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05.08.2026
21:19 Uhr
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Die Drohne am Leipziger Flughafen sei mit Sprengstoff ausgestattet gewesen, sagt der Bundesinnenminister. Das habe eine „neue Gefahrenqualität“.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt geht nach dem Drohnen-Vorfall am Leipziger Vorfall von einem „hybriden Anschlagsszenario“ aus. Die Drohne, die in der Nacht auf Mittwoch am Flughafen gesichtet und später ausgeschaltet wurde, sei mit Sprengstoff ausgestattet gewesen. Das habe eine „neue Gefahrenqualität“, sagte Dobrindt in einer Pressekonferenz am Mittwochabend. Die Bedrohung sei jetzt nicht mehr abstrakt, sondern hoch.
Dobrindt hatte am Mittwoch seinen Urlaub unterbrochen, um sich in die Ermittlungen nach dem Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen einzuschalten. „Eine Drohne mit Sprengstoff am Flughafen ist ein neues Bedrohungsszenario“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in einer Erklärung am Leipziger Flughafen. Der CSU-Politiker hatte sich am Abend zu einer großen Lagebesprechung mit dem sächsischen Innenminister Armin Schuster (CDU) und den Spitzen der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern getroffen.
Weiteres in Kürze auf sz.de.
Am Flughafen Leipzig wird neben einem ukrainischen Transportflieger eine Drohne mit Sprengstoff gefunden, der Flugverkehr war in der Nacht zu Mittwoch unterbrochen. Die Polizei schließt einen gezielten Sabotageakt nicht aus.
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