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30.09.2026
13:58 Uhr
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Robert Habeck beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit einem geopolitischen Krisenherd: der Arktis. Ein Gespräch über den Machtkampf im hohen Norden, die Lehren aus der Ampelzeit und sein größtes Versäumnis.

Robert Habeck im Herbst 2026.
Foto: Maximilian Mann
Robert Habeck wirkt aufgeräumt. Mit einer Reisetasche über der Schulter ist er am Rhein unterwegs, auf dem Weg zum Düsseldorfer Büro der SZ. Auf einem Geländer der Promenade entdeckt er einen gelben Aufkleber, er sieht aus wie einer der Anti-Atom-Bewegung. Aber in der Mitte prangt Ludwig Erhard: „Kapitalismus?“ – „Ja bitte“, steht darauf. Hier müsse wohl ein Merz-Fan vorbeigekommen sein, sagt Habeck lachend.
Die Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux erzählt in ihrem Buch „Auf den Bildern“ von ihrer Brustkrebserkrankung und ihrer Beziehung zu einem 22 Jahre jüngeren Mann. Ein Gespräch über weibliche Lust.
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