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08.03.2026
22:45 Uhr
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In Iran ist Modschtaba Chamenei zum neuen geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik ernannt worden. Es ist eine Kampfansage an US-Präsident Trump, der bei der Auswahl des Nachfolgers hatte mitreden wollen.

Eigentlich hat die Islamische Republik eine familiäre Erbfolge immer abgelehnt, dennoch soll Modschtaba Chamenei (Mitte) offenbar seinem Vater als Oberster Führer der Nation folgen. Rouzbeh Fouladi/IMAGO/Middle East Images
Der Himmel über Teheran war schwarz am Sonntag, während die Menschen auf die Entscheidung warteten, wen das Regime nun als Nachfolger von Ali Chamenei ausgewählt hat, des getöteten Obersten Führers. Seit einer Woche war das Land zumindest auf dem Papier führungslos. Das passierte zum ersten Mal, seit es die Islamische Republik gibt. Und es zeigt, in welcher Krise sich das Regime derzeit befindet.
Regimewechsel? Darauf zielten Trump und Israel allenfalls als „Nebenprodukt“ ihres Krieges ab, sagt der Politologe Aurel Croissant. Die Startbedingungen für eine Demokratie in Iran seien miserabel.
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